Mobbing: Junge versteckt sich tagelang auf Toilette – wie die Schule reagiert, ist einfach dreist

Wie traurig! Um dem Mobbing seiner Klassenkameraden zu entfliehen, versteckte sich ein Junge über Tage in der Schultoilette. (Symbolbild)
Wie traurig! Um dem Mobbing seiner Klassenkameraden zu entfliehen, versteckte sich ein Junge über Tage in der Schultoilette. (Symbolbild)
Foto: imago images

Kinder leiden sehr darunter, wenn ihre Mitschülern sie mit fiesen Mobbing-Attacken triezen.

Ein Schüler aus Bristol (Großbritannien) hat die Mobbing-Aktionen seiner Klassenkameraden so sehr gefürchtet, dass er sich in seiner Verzweiflung über Tage auf dem Schulklo eingeschlossen hat. Die Reaktion seiner Schule zu dieser Selbstschutzmaßnahme macht den Vater laut dem „Mirror“ fassungslos.

Mobbing in der Schule: Junge versteckt sich auf der Toilette – Schule reagiert respektlos

Ganze drei Tage ignorierten die Lehrer zunächst das Fehlen des Kindes. Dann erst setzten sie einen Vater darüber in Kenntnis, dass sein Sohn nicht in der Schule erschienen war. Der vermeintliche Grund dafür: Er schwänze den Unterricht.

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Als der sich sorgende Papa seinen Sohn mit diesem Vorwurf konfrontierte, folgte der Schock: Er beichtete, zwar in die Schule gegangen zu sein, nicht aber in den Unterricht. Um seinen Peinigern zu entkommen, flüchtete er tagelang auf das stille Örtchen.

Vater reagiert wütend – das wirft er der Schule vor

Dass die Schule den Vater nicht früher über die Fehlzeiten informiert oder sich gegen das Mobbing eingesetzt hat, sorgt bei dem besorgten Vater nun für Wut.

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Mögliche Folgen von Mobbing:

  • Schlafstörungen und Alpträume
  • Panikanfälle und Angststörungen
  • Depressionen
  • Kopf- und Bauchschmerzen, Übelkeit
  • Appetitlosigkeit und Essstörungen
  • Soziale Isolation, Selbstzweifel, Einsamkeit
  • Verschlechterung der schulischen Leistungen
  • Selbstmordgedanken

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„Als ich nachfragte, wieso sie mir nicht früher Bescheid gesagt haben, hieß es: So ein Problem habe es noch nie gegeben. Sie haben die ganze Sache nicht ernst genommen“, ist er überzeugt.

So reagiert die Schule auf die Mobbing-Vorwürfe

Viel zu spät erst sei die Schule der Sache auf den Grund zu gehen, findet der Vater.

Eine Sichtweise, die die Verantwortlichen nicht nachvollziehen können. Gegenüber dem „Mirror“ teilte ein Sprecher mit, dass man sich nach Bekanntwerden der Situation sofort um die Aufklärung des Falls bemüht habe.

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„Wir sind erschüttert, dass einer unserer Schüler sich nicht dazu in der Lage gefühlt hat, wegen seinen Klassenkameraden in den Unterricht zu gehen“, heißt es dort seitens der Schule.

Die Untersuchungen in dem Fall würden derzeit noch laufen.

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Für den Jungen ist das vermutlich nur ein schwacher Trost. Die seelischen Wunden, die durch das Mobbing entstanden sind, wird er vermutlich noch länger mit sich herumtragen. (vh)

 
 

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