McDonald's: Nach Ärger um beliebtes Produkt – neue App soll Kunden DIESEN verrückten Service bieten

Burger King vs McDonalds - die Fast-Food-Giganten im Vergleich

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Was unterscheidet die beiden Fast-Food-Riesen McDonalds und Burger King?

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Big Tasty, Chicken McNuggets, McMilchshake: McDonald's hat eine Reihe von Produkten, die bei seinen Kunden besonders beliebt sind – und für die sie gezielt eine Filiale aufsuchen. Ein beliebtes Produkt sorgt aber für großen Ärger.

Jetzt gibt es eine Programm, das McDonald's-Kunden einen verrückten Service bietet – und Abhilfe schaffen soll.

McDonald's: Ärger um beliebtes Produkt bringt Kunden verrückten Service

Unzählige McDonald's-Kunden haben es bereits erlebt: Sie sind zum Schnellrestaurant gegangen, um einen McFlurry zu kaufen, doch sie verließen den Laden mit leeren Händen. Grund dafür sind häufig defekte Eismaschinen, die bei McDonald's wohl keine Seltenheit sind.

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Das ist McDonald's:

  • Gegründet am 15. Mai 1940, Sitz in Oak Brook (Illinois, USA)
  • umsatzstärkster Fast-Food-Konzern der Welt
  • 2019 betrug der Umsatz 21 Milliarden US-Dollar
  • Restaurants gibt es in 120 Ländern, der Großteil der rund 36.000 Standorte wird von Franchise-Unternehmern betrieben
  • weltweit rund 205.000 Mitarbeiter
  • beliebt bei Kunden: das im Happy Meal enthaltene Spielzeug
  • Neben dem McDonald's-Spielzeug, sind auch die McDonald's-Gläser ein Highlight für Kunden

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Der Hamburger Softwareentwickler Rashiq Zahid erlebte den Missstand selbst oft genug und wollte etwas dagegen tun, wie die „FAZ“ berichtet. Also entwickelte er McBroken, eine Website, auf der man einsehen kann, ob die Eismaschine bei der McDonald's-Filiale in den USA und Kanada aktuell funktioniert. So müssen Kunden das Softeis nicht erst kostenpflichtig bestellen, um zu erfahren, ob es tatsächlich erhältlich ist.

Der App zufolge sind in den USA aktuell mehr als 11 Prozent aller McDonald’s-Softeismaschinen außer Betrieb, in New York ist es eine von vier, in Philadelphia und Houston jede fünfte und in Washington jede sechste. Damit hat die Thematik zunehmende Aufmerksamkeit erfahren. Auch Amerikas amtlicher Verbraucherschützer ist auf die defekten Eismaschinen der Fastfood-Kette aufmerksam geworden.

Die Federal Trade Commission FTC will der Thematik auf den Grund gehen und hat sich an McDonald’s Franchisenehmer gewandt. Dabei sind Franchisenehmer offensichtlich verärgert über die starken Umsatzeinbrüche, ausgelöst durch die defekten Eismaschinen. Die Restaurantmanager wenden sich schließlich an die Firma Taylor, die die meisten Eismaschinen in McDonald’s-Filialen produziert hat. Die Arbeit der Service-Kräfte sind allerdings teuer und damit entsteht der Verdacht, Taylors Eismaschinen würden absichtlich mit gewissen Anfälligkeiten gefertigt.

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McDonald's: Start-up entwickelt Reparatur-Gerät

In der Folge brachte das Start-up Kytch ein Gerät heraus, das die Eismaschinen reparieren konnte. Doch das gefiel dem Hersteller Taylor überhaupt nicht. Dann verklagte ihn das Start-up. Denn Taylor habe versucht, das geistige Eigentum an dem Kytch-Gerät zu stehlen, so die Vorwürfe. Schließlich brachte Taylor ein eigenes Gerät heraus, woraufhin McDonald’s seinen Franchisenehmern aufrief, die Kytch-Geräte nicht mehr zu verwenden. Dessen Umsätze brachen daraufhin ein, wie die „FAZ“ schreibt.

Von Taylor hieß es, dass Kytch der wahre Hacker sei. Es habe sich mit seinem Gerät in die Eismaschinen-Software eingeschlichen. Der zuständige Richter entschied jedoch, dass Taylor die Kytch-Geräte wieder herausgeben muss – ein Rechtsstreit, der weiter andauert. McDonald's-Kunden müssen damit noch immer mit defekten Eismaschinen rechnen.

Ob es die Verfügbarkeits-App für McFlurrys bei McDonald's bald auch bei uns in Deutschland gibt, bleibt abzuwarten. (nk)