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McDonald's: Nach Tod auf Parkplatz – Fastfood-Kette gerät in Bedrängnis

McDonald's: Nach Tod auf Parkplatz – Fastfood-Kette gerät in Bedrängnis

McDonald's: Nach Tod auf Parkplatz – Fastfood-Kette gerät in Bedrängnis

McDonald's: Nach Tod auf Parkplatz – Fastfood-Kette gerät in Bedrängnis

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Was unterscheidet die beiden Fast-Food-Riesen McDonalds und Burger King?

Zu Beginn des Jahres kam es auf den Parkplätzen von McDonald’s zu zwei tragischen Todesfällen, bei denen zwei Kinder erschossen wurden. Nun sollen Textnachrichten vom McDonald’s-Chef Chris Kempczinski ans Licht gekommen sein, welche den Konzern unter Druck setzen.

McDonald’s: Nach Tod auf Parkplatz äußert sich der CEO

In seinem Text an die Bürgermeisterin im April dieses Jahres soll Kempczinski über den Tod von Jaslyn Adams (die 7-Jährige wurde auf einem McDonald’s-Parkplatz neben ihrem Vater sitzend von Unbekannten erschossen) und von Adam Toledo (der 13-jährige Junge wurde bei einem Polizeieinsatz im März erschossen) gesprochen haben.

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Das ist McDonald’s:

  • Gegründet am 15. Mai 1940, Sitz in Oak Brook (Illinois, USA)
  • umsatzstärkster Fast-Food-Konzern der Welt
  • 2019 betrug der Umsatz 21 Milliarden US-Dollar
  • Restaurants gibt es in 120 Ländern, der Großteil der rund 36.000 Standorte wird von Franchise-Unternehmern betrieben
  • weltweit rund 205.000 Mitarbeiter

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Er soll beide Todesfälle als „tragisch“ bezeichnet habe. Dann soll er aber auch geschrieben haben, dass in beiden Fällen „die Eltern diese Kinder im Stich gelassen haben, was man, wie ich weiß, nicht sagen kann“. Wie „npr“ berichtet, wurden die Nachrichten auf Antrag eines nicht näher genannten Aktivisten veröffentlicht.

McDonald’s gerät in Bedrängnis

Inzwischen hat sich der McDonald’s-Chef für seine Äußerungen entschuldigt. „Ich stecke nicht in den Schuhen von Adams oder Jaslyns Familie und so vielen anderen, die mit einer ganz anderen Realität konfrontiert sind“, soll er in einem Brief an die Mitarbeiter gesagt haben. „Es war falsch, sich nicht die Zeit zu nehmen, die Sache aus ihrer Sicht zu betrachten.“

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Aktivisten wollen den McDonald’s-Chef aber offenbar nicht so einfach davonkommen lassen. Beide Kinder gehörten Minderheiten an. Die Aussagen von Kempczinski sehen mehrere Gruppen, die sich für die Rechte von Minderheiten einsetzen, „rassistisch“ an. Sie schlossen sich zusammen und protestierten vergangene Woche vor der McDonald’s-Zentrale in Chicago. Außerdem verfassten sie am Mittwoch auch einen Brief an Kempczinski, in dem sie seinen Text als „ignorant, rassistisch und inakzeptabel“ bezeichneten.

„Sie haben sich auf faule, veraltete und rassistische Stereotypen verlassen, um den Status quo aufrechtzuerhalten und die Verantwortlichen nicht zur Verantwortung zu ziehen“, sollen die Gruppen geäußert haben, so „npr“. Die Kontroverse um Kempczinskis Äußerungen kommt zu einem Zeitpunkt, an dem McDonald’s an mehreren Fronten mit Fragen zu seinem Engagement für Vielfalt und Integration konfrontiert ist. Wie es in dem Fall weitergeht, bleibt abzuwarten. (gb)