Wissenschaft: Nasa-Sonde vor Landung auf dem Mars – doch was sucht sie dort eigentlich?

Der rote Planet – unser Nachbar, der Mars.
Der rote Planet – unser Nachbar, der Mars.
Foto: IMAGO / UPI Photo

Die Wissenschaft steht vor einem Meilenstein der Geschichte!

Im Sommer 2020 ist die Nasa-Mission „Mars 2020“ gestartet, die Sonde „Perseverance“ (zu deutsch: Ausdauer) soll am Donnerstag auf dem Mars landen. Das ist schwierig, denn nur 40 Prozent aller Mars-Landungen sind überhaupt gelungen. Die Atmosphäre des roten Planeten ist sehr dünn, weshalb die Raumsonde kaum von ihr aufgefangen wird, sondern beinahe ungebremst zu Boden fällt.

Die Sonde wird zudem beim Landungsversuch keinerlei Unterstützung von Menschen auf der Erde erhalten können, zu groß ist die Entfernung zwischen beiden Planeten, zu lange dauert es, bis ein Signal ankommt. Doch was sucht „Perseverance“ eigentlich auf dem Mars im Namen der Wissenschaft?

Wissenschaft: Nasa-Sonde vor Landung auf dem Mars – doch was sucht sie dort eigentlich?

Die Landung soll im Jezero-Krater, einem ausgetrockneten See, stattfinden. Es wäre schon die fünfte Nasa-Sonde, die es auf den Mars schaffen würde. 2012 ist „Curiosity“ erfolgreich gelandet, arbeitet dort noch bis heute. Alle anderen haben ihre Arbeit eingestellt. Ziel von „Mars 2020“ ist es laut Nasa u.a., nach „Zeichen für früheres mikrobielles Leben“ zu suchen. Es soll helfen, die Frage nach früherem oder sogar bestehendem Leben auf dem Mars zu beantworten.

Doch nicht nur das – „Perseverance“ hat noch eine weitere „Königsaufgabe“: Die Sonde soll Steine und Geröll auf der Mars-Oberfläche einsammeln und sie für die Abholung durch eine spätere Mars-Mission vorbereiten. Es hat auch Mikrofone dabei und soll erstmals zeigen, wie der Mars klingt.

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Das ist die Nasa:

  • englisch für: National Aeronautics and Space Administration
  • Sie ist eine zivile US-Bundesbehörde für Raumfahrt und Flugwissenschaft
  • Gründung am 29. Juli 1958, Hauptsitz Washington D.C.
  • mehr als 17.000 Mitarbeiter
  • erste bemannte Raumfahrt: am 4. Dezember 1959 bei der Mission „Mercury-Little-Joe 2“, in der der Affe Sam etwa elf Minuten im Weltall war

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Außerdem soll ein Experiment namens „MOXIE“ (Mars Oxygen In-Situ Resource Utilization Experiment) testen, ob es möglich ist, Sauerstoff aus der Mars-Atmosphäre zu gewinnen. Eine solche Technologie dürfte für künftige astronautische Missionen zum Mars von großer Bedeutung sein – der Sauerstoff kann dann nicht nur atmen, sondern auch als Raketentreibstoff verwendet werden.

Wissenschaft: Mars-Mission dauert etwa 687 Erd-Tage

Die Mission soll ein Mars-Jahr dauern – das sind etwa 687 Erd-Tage. Wenn die Mission erfolgreich sein sollte, wird sie wohl verlängert. Mit zur Mission gehört auch der kleine Mars-Helikopter „Ingenuity“ (zu Deutsch: Einfallsreichtum). Es soll zeigen, ob in der dünnen Mars-Atmosphäre Flüge möglich sind.

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Die Landung soll am Donnerstagabend gegen 21.55 Uhr stattfinden. Die Nasa lässt mit einem Live-Stream die Welt am Spektakel teilhaben. (mg)

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Vor über 50 Jahren landete der erste Mensch auf dem Mond. Nasa-Astronaut Alan B. Shepard Jr. hat bei seiner Landung zwei Golfbälle über die Mondoberfläche geschlagen. Doch wie weit sind die Bälle eigentlich geflogen? Nun wurden die Bilder von damals digitalisiert und dabei das alte Rätsel gelöst. Hier kannst du alle Details nachlesen!

 
 

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