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Lufthansa: Urlauber können Aufatmen – Supergau wurde abgewendet

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Kunden der Lufthansa mussten am vergangenen Freitag starke Nerven und viel Zeit haben. Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit hatte die Piloten zu einem Streik aufgerufen.

Nun drohte ein neuer Streik der Lufthansa-Piloten – und das noch in dieser Woche. Allerdings haben jetzt die Piloten den Streik abgesagt.

Lufthansa: Streiken die Piloten erneut?

Die Piloten hatten sich für eine zweite Streikwelle entschieden. Das Unternehmen könnte den ab Mittwoch geplanten mehrtägigen Streik noch mit einem „ernstzunehmenden“ Angebot abwenden, teilte die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit mit. Dazu sei ein weiterer Verhandlungstermin am Dienstag angeboten worden, der „dem Vernehmen nach“ auch stattfinden hat. Es gab für Lufthansa-Kunden also noch eine letzte Hoffnung, die nun offenbar erfüllt wurde.

In einer ersten Reaktion sagte ein Lufthansa-Sprecher in Bezug auf den angedrohten erneuten Streik: „Wir bedauern sehr, dass die Gewerkschaft den Weg der Eskalation weitergeht.“ Dem neuerlichen Streikaufruf zufolge sollten die Abflüge der Lufthansa-Passagiermaschinen aus Deutschland am Mittwoch und Donnerstag bestreikt werden. Bei der Frachttochter Lufthansa Cargo war der Streik von Mittwoch bis Freitag geplant. „Der angekündigte Streik kann nur durch ein ernstzunehmendes Angebot des Unternehmens abgewendet werden“, erklärte dazu VC-Sprecher Matthias Baier.

Lufthansa: Streit ums Geld

Bei den Streitigkeiten zwischen der Gewerkschaft und dem Unternehmen ging es wie so oft um Geld. Vor dem Arbeitsgericht München hatte die VC ihre Tarifforderung in einem Detail abgeändert. Weil auch die Richter rechtliche Bedenken gegen einen automatisierten Inflationsausgleich ab dem kommenden Jahr äußerten, wurde nun ein „pauschaler“ Inflationsausgleich in Höhe von 8,2 Prozent verlangt.

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Im laufenden Jahr sollten die Gehälter um 5,5 Prozent steigen. Dazu kämen eine neue Gehaltstabelle sowie mehr Geld für Krankheitstage, Urlaub und Training.

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Bestreikt werden sollten übrigens nur Abflüge der Lufthansa-Kerngesellschaft sowie der Lufthansa Cargo von deutschen Flughäfen. Die Tochtergesellschaften Eurowings, Lufthansa Cityline und Eurowings Discover waren sowieso nicht betroffen. (gb mit dpa)