Lidl: Video vor Filiale sorgt für Aufsehen – mit DIESEM Tier hat hier niemand gerechnet

Lidl: Die Erfolgsgeschichte des Discounters

Lidl: Die Erfolgsgeschichte des Discounters
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Lohne. Ungewöhnlicher Anblick vor einer Lidl-Filiale!

Ein Video, das vor einem Lidl im niedersächsischen Lohne (Oldenburg) aufgenommen wurde, zeigt ein Tier, mit dem wahrscheinlich die wenigsten Kunden gerechnet hätten!

Lidl: Seltener Anblick! Wolf vor Discounter gesichtet

Mitten am helllichten Tag rennt tatsächlich ein Wolf vor dem Lidl an der Falkenbergstraße in Lohne (Kreis Vechta) vorbei – direkt vor den Augen eines Mannes und seiner kleinen Tochter.

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Das ist Lidl:

  • Die ersten Lidl-Filialen wurden in den 70ern in Ludwigshafen eröffnet
  • 1999 führt Lidl als erster Discounter Scannerkassen ein
  • Lidl hat in fast allen Ländern Europas Filialen
  • sogar in den USA gibt es rund 100 Filialen
  • weltweit über 190.000 Mitarbeiter, in Deutschland über 70.000 (Stand 2020)

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Der Vater zückt sofort das Handy und filmt die seltene Beobachtung. Seine Tochter ruft er zu sich, damit sie sich dem Tier nicht zu sehr nähert – doch das Mädchen ist völlig fasziniert von dem Wolf in der Innenstadt.

„Wie cool“, hört man das Kind im Video ausrufen. Der Vater interveniert sofort: „Nee, das ist nicht cool.“ Hörbar gerührt murmelt die Tochter daraufhin: „Der Arme. Irgendjemand muss ihm helfen, Papa“ – doch der filmende Vater bleibt mit ihr lieber auf Abstand.

Gestresster Wolf hat sich offenbar verirrt

Ein Wolf mitten am Tag im Stadtgebiet? Marco Leinz, der Geschäftsführer der Jägerstiftung „natur+mensch“, geht davon aus, dass sich das Tier offenbar hierher verirrt habe und verweist in einer Stellungnahme auf den sichtlichen Stress und die heraushängende Zunge des Wolfes.

In den sozialen Netzwerken löst das Video vom vergangenen Sonntag jedoch eine emotionale Diskussion aus.

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Wie sollte man in einer solchen Situation bestenfalls reagieren? Wie gefährlich sind Wölfe für Menschen? Ist diese Beobachtung tatsächlich so „cool“, wie das Mädchen sagt?

Emotionale Diskussion im Netz

Hier einige Reaktionen:

  • Das Kind findet es cool und sagt, man müsse helfen. Kinder haben wie so oft recht.
  • Einerseits hat das Kind recht: schönes Tier, tut keiner was, will eindeutig nur irgendwo hin. Andererseits sollte man seinen Kindern beibringen, dass ängstliche Wildtiere aller Art sich wehren können und man sie in Ruhe lassen soll.
  • Das ist alles andere als cool, wenn Wölfe keine Angst haben, in dicht besiedelte Gebiete zu laufen. Das ist gefährlich. Wölfe sind keine kuscheltiere. Das Tier sollte gesucht und geschossen werden.
  • Der Mensch nimmt den wildlebenden Tieren ihren Lebensraum und wenn das Tier dann in den Lebensraum des Menschen kommt, brüllen sie danach das Tier zu töten ... einfach nur krank!
  • Das im Film gezeigte Tier ist wohl zwar ein noch recht junges Tier aber genau hier liegt das Problem. Dieses Tier ist in einer für ihn extremen Ausnahmesituation. Menschen und Tiere sind in Ausnahmesituationen nicht berechenbar. Wer hier von „gefahrlos“ redet, ist in höchstem Grade verantwortungslos.

Vereinzelt wird die Echtheit des Videos angezweifelt von einem computeranimierten Wolf gesprochen. Doch wie die Polizei Cloppenburg auf Anfrage unserer Redaktion bestätigte, gingen bei den Beamten mehrere Anrufe verschiedener Bürgerinnen und Bürger ein, denen das Tier über den Weg gelaufen war.

„Die Kollegen sind rausgefahren, um den Wolf selbst anzutreffen und dessen Route nachzuverfolgen. Aber das Tier konnte durch die Beamten leider nicht mehr festgestellt werden“, erklärte ein Polizeisprecher am Donnerstagmorgen.

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Andere wiederum nehmen die Sache mit Humor – und vermuten, der Wolf habe sich nur deshalb vor Lidl herumgetrieben, weil er auf der Suche nach „Rotkäppchen“-Sekt gewesen sei. (at)