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Lidl plant krassen Schritt – SO will der Discounter Kunden-Liebling werden

Lidl plant krassen Schritt – SO will der Discounter Kunden-Liebling werden

Lidl: Die Erfolgsgeschichte des Discounters

Probleme bei den Lieferketten und höhere Transportkosten haben in den letzten Monaten dazu geführt, dass die Preise in Lebensmittelmärkten wie Lidl konstant gestiegen sind.

Die Produkte in deutschen Märkten haben oft einen weiten Weg hinter sich: Mit Containerschiffen kommen sie von Asien nach Europa. Um sich vom Weltmarkt unabhängiger zu machen, hat Lidl Großes vor.

Lidl: Ungewöhnliches Vorhaben – DAS plant der Discounter

Seit mehr als zwei Jahren gibt es im Seetransport Probleme, berichtet die „Welt“. Gründe dafür sind unter anderem die Corona-Pandemie und mittlerweile auch der Krieg in der Ukraine. Häfen sind überlastet und kaum ein Schiff fährt noch nach Fahrplan – auch die Kosten für den Transport eines Containers aus Asien stiegen zuletzt enorm.

Müssen Supermärkte für den Erhalt ihrer Ware mehr Geld in die Hand nehmen, wirkt sich das auch auf die Preise der Produkte für Kunden aus. Der Discounter Lidl möchte dem jetzt entgegenwirken: Das Unternehmen plant, eigene Schiffe zu kaufen, um den Seetransport selbst organisieren und abwickeln zu können, so die „Welt“.

Lidl will eigene Schiffsflotte – sie soll „Tailwind Shipping Lines“ heißen

Der Kauf von eigenen Frachtschiffen ist für ein Unternehmen wie Lidl eher unüblich. Zu einem genauen Zeitplan äußerte sich das Unternehmen nicht, doch die Pläne scheinen konkret. Der „Lebensmittel Zeitung“ zufolge trägt die Flotte bereits einen Namen: „Tailwind Shipping Lines“.

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Lidls Schiffsflotte soll ein weiterer Baustein zur Sicherung von Lieferketten und der Warenverfügbarkeit in Filialen sein, berichtet die „Welt“. Unternehmen wie Walmart oder Ikea mieten bereits eigene Schiffe für ihre Ladungen. Sollte Lidl jedoch tatsächlich eigene Schiffe kaufen, wäre das ein Schritt, der den Discounter im Wettbewerb weit nach vorne brächte. (jdo)