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Lidl: Große Pläne für Sortiment! Müssen die Kunden bald mit neuen Preisen rechnen?

Aldi gegen Lidl - der ultimative Vergleich

Zahlen, Daten, Fakten: Wo ist es günstiger? Wer ist größer? Welcher Discounter steht in der Kritik?

Lidl schmiedet große Pläne! Schon bald werden Kunden das Ergebnis in den Regalen sehen.

Der Discounter will nämlich einen Produktionsschritt selbst übernehmen. Was das für die Kunden von Lidl bedeutet, erfährst du hier.

Lidl teilt große Pläne – DAS ändert sich im Frühling

Es ist wohl eines der beliebtesten und am meisten konsumiertesten Getränke der Welt: Kaffee. Da kann es sich auch für einen Discounter lohnen, in das Geschäft des Kaffeeröstens einzusteigen. Diese Idee schwebt bei Lidl schon seit Jahren im Raum. Wie der Konzern mitteilt, soll damit die „Versorgung der Kunden (…) mit tollen Qualitäten zum guten Preis“ garantiert werden.

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Das ist Lidl:

  • Die ersten Lidl-Filialen wurden in den 70ern in Ludwigshafen eröffnet
  • 1999 führt Lidl als erster Discounter Scannerkassen ein
  • Lidl hat in fast allen Ländern Europas Filialen
  • sogar in den USA gibt es rund 100 Filialen
  • weltweit über 190.000 Mitarbeiter, in Deutschland über 70.000 (Stand 2020)

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Statt weiter den eigenen Kaffee in fremden Röstereien, wie Melitta oder Westhoff, verarbeiten zu lassen, will der Discounter mit der eigenen Schwarz-Rösterei durchstarten. Und das soll schon Ende März geschehen. Ab dann wird es Rheine in NRW nach der heißbegehrten Bohne duften. 50.000 Tonnen soll der Standort pro Jahr produzieren. Bei dieser Menge könnte der Discounter anderen Herstellern ernsthaft Konkurrenz machen.

Lidl startet eigene Rösterei – könnte das den Kaffeepreis drücken?

Auch für die Kunden könnte sich einiges verändern. Statt anderer Marken dürften die Regale in den Filialen voll mit „Schwarz-Kaffee“ sein und eventuell Produkte anderer Hersteller verdrängen. Doch nicht nur das.

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Für den Discounter dürfte es ein echter Wettbewerbsvorteil sein, eine eigene Rösterei zu führen. Damit könnte der Konzern auch Druck auf den Kaffeepreis ausüben. Denn wenn Lidl selbst niedrige Preise verspricht, könnten andere dazu gezwungen werden, ebenfalls aufzuspringen. Kunden könnten Kaffee dann auch fernab von Lidl zu einem günstigeren Preis kaufen, vermutet „Echo24“. (mbo)