Lidl, Hipp und Capri-Sonne: Mann (66) nach Paketbomben-Anschlägen in U-Haft!

Blick auf die Lidl Zentrale in Neckarsulm. Im Lidl Verwaltungsgebäude ist am Mittwochnachmittag (17.02.2021) eine Briefbombe explodiert.
Blick auf die Lidl Zentrale in Neckarsulm. Im Lidl Verwaltungsgebäude ist am Mittwochnachmittag (17.02.2021) eine Briefbombe explodiert.
Foto: Christoph Schmidt/dpa

Nach Briefbomben-Anschlägen auf Lidl, Hipp und Capri-Sonne wurde nun offenbar ein Tatverdächtiger festgenommen.

Nach den Explosionen hatte eine Sonderkommission unter Leitung des Landeskriminalamts Baden-Württemberg und die Staatsanswaltschaft Heidelberg die Ermittlungen übernommen. Nach den Anschlag auf Lidl am 17. Februar wurde in der Nacht auf den 18. Februar ein weiteres Sprengstoffpaket in einem Paketzentrum am Flughafen München lokalisiert. Durch die Ermittlungen zum Versandweg folgten die Ermittler eine heiße Spur und so konnte deshalb am Abend des 19. Februars ein Verdächtiger festgenommen werden.

Lidl: Nach Explosionen wurde nun ein Tatverdächtiger festgenommen

In der gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Landeskriminalamts Baden-Württemberg wird von der vorläufigen Festnahme eines 66-jährigen Mannes berichtet. Des Weiteren wurde eine Durchsuchungsanordnung des Amtsgerichts Heidelberg für seine Wohnräume eingeholt.

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Der Mann konnte durch Spezialkräfte der Polizei an seinem Wohnsitz widerstandslos festgenommen werden. Er steht im Verdacht, der Absender der Postsendungen zu sein. Bei den Explosionen waren insgesamt vier Personen verletzt worden. Der Rentner, der bislang polizeilich nicht in Erscheinung getreten ist, macht derzeit keine Angaben zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen.

Lidl: Der Tatverdächtige 66-Jährige befindet sich derzeit in Untersuchungshaft

Die Untersuchung der bei der Durchsuchung aufgefundenen Beweismittel dauert an. Das Amtsgericht Heidelberg hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg einen Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen erlassen und in Vollzug gesetzt. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.

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Die Ermittler erachten es derzeit als wenig wahrscheinlich, dass der Beschuldigte noch weitere sprengstoffverdächtige Postsendungen versandt hat.

 
 

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