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Lidl, Edeka, Kaufland und Co.: Nächster Preis-Schock steht bevor – jetzt auch noch das!

Einwegplastik ist ein echtes Problem für die Umwelt. Wer demnächst womöglich die Kosten für die Müllentsorgung übernehmen muss, verärgert viele.

Lidl, Edeka, Kaufland und Co. - Neuer Preis-Schock
© IMAGO / Michael Gstettenbauer

Nachhaltigkeit: 10 Tipps für ein umweltfreundlicheres Leben

Eine nachhaltige Lebensweise mag auf den ersten Blick kompliziert wirken, doch schon Kleinigkeiten können die Umwelt schonen!

Plastikverpackungen gibt es bei Lidl, Edeka, Kaufland und Co. zuhauf. Und die landen leider viel zu oft in der Natur. Der achtlos weggeworfene Kaffeebecher oder die Folienverpackung von Schokoriegeln – irgendwas liegt eigentlich immer rum.

Für die Entsorgung des Mülls, der unter anderem aus Märkten wie Lidl, Edeka, Kaufland und Co. stammt, sind die Kommunen verantwortlich. Bisher mussten sie auch die Kosten alleine tragen. Demnächst sollen die Hersteller der Plastikverpackungen zusätzlich in die Verantwortung genommen werden. Die Idee: Die Unternehmen zahlen in einen Fond ein, aus dem die Kommunen dann für ihre Müllentsorgung Mittel abschöpfen können. Doch es gibt viel Kritik.

Lidl, Edeka, Kaufland und Co.: Kritik von allen Seiten

Die Industrie ist über die Plastikabgabe aus Umweltschutzgründen verärgert. „Die Kostenberechnung ist nicht schlüssig und geht auch über das hinaus, was erforderlich ist”, sagte Martin Engelmann von der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen in einer Anhörung im Umweltausschuss des Bundestags. Er bezeichnet die staatliche Sonderausgabe als Sackgasse.

Zwei weitere Stimmen kommen aus der Gegenrichtung: Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) sieht in der Idee einen völlig falschen Ansatz. Zwar sei der geplante Fond ein guter Schritt, um die Hersteller für ihren anfallenden Müll verantwortlich zu machen, doch wird das Ziel der grundsätzlichen Abfall-Vermeidung hier völlig aus den Augen verloren. Dem Deutschen Städtetag geht das Ganze nicht weit genug. Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy befürchtet, dass die Industrie einfach auf andere Materialen umsteigt und verlangt daher, dass das Gesetz auf mehr Produkte und Materialen ausgeweitet wird, meldet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

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Auch für Restaurants gibt es neue Auflagen

Auch Restaurants, Bistros und Cafés haben seit Anfang 2023 neue Umweltschutz-Auflagen. Die Mehrwegangebotspflicht besagt, dass bei Essen für unterwegs als Alternative auch immer Mehrwegverpackungen angeboten werden müssen.


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Doch anscheinend gibt es jede Menge Verstöße. Greenpeace plane daher ein Portal auf dem Kunden Betriebe melden können, die sich nicht an das neue Gesetz halten, so Viola Wohlgemuth von der bekannten Umweltorganisation.