Lidl: Nach Briefbomben-Explosion in Zentrale reagieren nun die Kunden – „In der Sache vereint“

Nach der Explosion in der Lidl-Zentrale bekunden viele Kunden ihr Mitgefühl.
Nach der Explosion in der Lidl-Zentrale bekunden viele Kunden ihr Mitgefühl.
Foto: dpa

Nach den Explosionen von Postsendungen bei Lidl in Neckarsulm hat das Landeskriminalamt Baden-Württemberg die Ermittlungen übernommen.

Und viele Kunden äußern gegenüber Lidl ihr Mitgefühl. Das sind etwas andere Töne als sonst meistens als Kunden-Feedback bei dem Discounter ankommt.

Nach Briefbombe bei Lidl melden sich viele Kunden zu Wort

Eine Briefbombe hatte die Zentrale von Lidl erschüttert, drei Mitarbeiter wurden verletzt.

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Deswegen äußern viele Menschen nun ihr Mitgefühl gegenüber dem Discounter.

  • „Gute Besserung den Verletzten und ich hoffe, sie können das psychisch gut verarbeiten!“
  • „Den Verletzten wünsche ich Gute Besserung und das keine bleibenden Schäden zurückbleiben.“
  • „Gute Besserung an die Verletzten, die diesem feigen Anschlag zum Opfer gefallen sind.“
  • „In der Sache vereint ..... Wir sind alle Kollegen! Egal ob LIDL, EDEKA, Rewe oder sonstige. In diesen Momenten stehen wir zusammen! Alles gute den verletzten Kollegen, die durch solch eine feige Tat zu Schaden gekommen sind. So etwas lässt einen nicht kalt und ich hoffe die oder der Täter werden schnell gefasst!“
  • „Ich wünsche den Mitarbeitern, die durch die Briefbombe verletzt wurden, beste Genesung. Alles Gute!Bleibt noch auf eine erfolgreiche Ermittlungsarbeit der Polizei zu hoffen, damit der oder die Täter nicht weitere Bomben in den Umlauf bringen.“

Genau das konnten die Beamten anscheinend wirklich verhindern. Wie die Polizei mitteilte, konnte in der Nacht vom 17. auf den 18. Februar in einem Paktverteilzentrum beim Flughafen München eine weitere Postsendung abgefangen und entschärft werden. Die Sendung war an ein Lebensmittelunternehmen mit Sitz in Bayern adressiert.

Spuren werden gesichert und überprüft

Derzeit prüfen Spezialistinnen und Spezialisten sämtliche an den Tatorten und der entschärften Sendung gesicherten Spuren, um möglichst rasch der Täterschaft, zu deren Motivlage bislang noch keine Erkenntnisse vorliegen, auf die Spur zu kommen.

Die bei den Detonationen verletzten Menschen haben das Krankenhaus mittlerweile wieder verlassen.

Bleibt zu hoffen, dass die Mitarbeiter den Schock überwinden werden und der oder die Täter bald geschnappt werden. (fb)

 
 

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