Leoniden 2019: Höhepunkt am Sonntag – wann und wo du die Sternschnuppen am besten sehen kannst

Sternschnuppen-Alarm: In der Nacht vom 17. auf den 18. November kannst du am Nachthimmel die Leoniden 2019 sehen. (Symbolbild)
Sternschnuppen-Alarm: In der Nacht vom 17. auf den 18. November kannst du am Nachthimmel die Leoniden 2019 sehen. (Symbolbild)
Foto: imago images / blickwinkel

Hast du heute Nacht schon was vor? Oder willst du vielleicht einfach nur schlafen, weil du am Montag früh raus musst? Nun, wenn du nicht die Chance verpassen willst, einige Sternschnuppen zu sehen, dann solltest du entweder lang aufbleiben oder deinen Wecker auf die frühen Morgenstunden stellen. Denn die Leoniden 2019 sind im Anflug.

Denn in der heutigen Nacht vom Sonntag (17. November) auf Montag (18. November) erreichen die Leoniden 2019 ihren Höhepunkt. Meteorbrocken, die maximal faustgroß ausfallen sollen, verglühen dann in der Erdatmosphäre. Beim Eintritt sind sie mit Geschwindigkeiten von bis zu 250.000 Kilometern pro Stunde unterwegs.

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Leoniden 2019: So stehen die Chancen heute Nacht

Bei optimalen Bedingungen rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) damit, dass man rund 15 bis 20 Sternschnuppen pro Stunde am heutigen Nachthimmel sehen kann. Doch diese optimalen Bedingungen scheint es heute leider nicht zu geben.

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Das sind die Leoniden:

  • Die Leoniden sind ein jährlicher Sternschnuppenregen aus der Richtung des Sternbilds Löwe
  • Sie entstehen, wenn Brocken des Kometen „Temple-Tuttle“ in der Erdatmosphäre verglühen
  • Im Mittelalter fielen die Leonidenschauer sehr viel stärker aus als heutzutage
  • Alle 33 Jahre können bei den Leoniden-Schauern kurzzeitig mehrere tausend Sternschnuppen pro Stunde vom Himmel fallen
  • Mit derart starken Schauern rechnet der DWD erst im Jahr 2094.

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Nicht nur, dass die Sternschnuppen erst spät nach Mitternacht zu sehen sein sollen – auch das Wetter spielt nicht so wirklich mit. In Westdeutschland macht aktuellen Vorhersagen zufolge starke Bewölkung den Sternenguckern einen Strich durch die Rechnung.

Und auch im Rest des Landes müssen sich die Beobachter mit zumindest wechselnder Bewölkung herumschlagen. Auch der abnehmende Halbmond könnte die Sicht erschweren: Sein Licht könnte den Nachthimmel so sehr erhellen, dass die schwächeren Sternschnuppen möglicherweise gar nicht auffallen.

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So entstehen Sternschnuppen:

  • Bruchstücke von Meteoriten oder Kometen dringen mit hoher Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre ein
  • Durch die Reibung werden sie abgebremst und erhitzen sich auf mehrere Tausend Grad Celsius
  • Dabei werden die Luftmoleküle ionisiert (Ionisierung = die Entfernung von einem oder mehreren Elektronen aus einem Atom oder Molekül)
  • Die Ionisierung sorgt für die leuchtenden Lichtspuren, die wir als Sternschnuppen wahrnehmen

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Wartet Ende November ein Sternschnuppen-Spektakel?

Wenn du den Leoniden-Schauer verpassen solltest, ist das aber kein Grund, traurig zu sein. Wie der Deutsche Wetterdienst angibt, sollen in den frühen Morgenstunden des 22. Novembers bis zu 1000 Sternschnuppen pro Stunde zu sehen sein! Grund für diesen „regelrechten Meteorsturm“ sei ein eher unbekannter Meteorstrom, die so genannten Alpha-Monocerotiden. Diese sollen aus der Richtung des Sternbilds Einhorn stammen.

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Die Vorhersagen für diesen Meteoritenschauer sind allerdings sehr vage. Gegen 5.50 Uhr am 22. November könnte sich das 15 bis 45 Minuten lange Spektakel am noch dunklen Morgenhimmel abspielen.

 
 

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