Kusel: Prozess um Polizisten-Morde fördert schreckliche Details zu Tage – „Blut lief die Straße runter“

Mord oder Totschlag? Das ist der juristische Unterschied

Mord oder Totschlag? Das ist der juristische Unterschied

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Diese Tat schockierte ganz Deutschland: In Kusel (Pfalz) wurden am 31. Januar 2022 zwei Polizisten kaltblütig erschossen. Jetzt schildern erste Zeugen schreckliche Details zur Tatnacht.

Prozess im Fall Kusel. Mit drastischen Schilderungen der Tatnacht hat im Mordprozess um zwei erschossene Polizisten die Beweisaufnahme begonnen.

Kusel: Zeugenaussagen bringen schreckliche Details ans Licht

Am Montag (27. Juni) waren vor dem Landgericht Kaiserslautern zuerst Einsatzkräfte und Rettungssanitäter geladen. Diese waren wenige Minuten nach dem schrecklichen Verbrechen am Tatort.

„Das Blut lief die Straße hinunter“, sagte ein 27 Jahre alter Kollege der beiden Polizisten aus. Absoluter Gänsehautmoment im Gerichtssaal: Sogar der letzte Funkspruch des erschossenen Polizeikommissars wurde abgespielt!

Kusel: 39-Jähriger soll zwei Polizisten ermordert haben, um Jagdwilderei zu vertuschen

Voller Todesangst ruft der 29-Jährige: „Die schießen, die schießen“. Ein Schuss ist zu hören. Dann Stille.

Einem 39-Jährigen wird vorgeworfen Ende Januar den Polizeikommissar und seine 24-jährige Kollegin bei einer Fahrzeugkontrolle eiskalt erschossen zu haben. Er wollte damit seine Jagdwilderei verdecken. Ein 33 Jahre alter Mann soll beim Spurenverwischen geholfen haben.

Kusel: Angehörige der zwei Angeklagten verweigern die Aussage

Ehefrau und Schwiegermutter des mutmaßlichen Mörders verweigerten ihre Aussage. Auch die Verlobte des vermeintlichen Komplizen schwieg.

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Die beiden Tatverdächtigen wurden nur wenige Stunden nach der schrecklichen Tat im Saarland festgenommen. (cf mit dpa)