Kreuzfahrt: Wenn du dieses Wort hörst, solltest du dich sofort in Sicherheit bringen

Kreuzfahrt: Passagiere sollen einen Notfall erst mitbekommen, wenn das Schiffspersonal informiert ist.
Kreuzfahrt: Passagiere sollen einen Notfall erst mitbekommen, wenn das Schiffspersonal informiert ist.
Foto: imago images / blickwinkel

Wenn auf einem Kreuzfahrt-Schiff Panik unter den Passagieren ausbricht, kann es ein gefährliches Risiko für alle Personen an Bord sein. Damit Passagiere nicht so leicht in Panik geraten, aber auch damit sie während der Kreuzfahrt nicht durch Unannehmlichkeiten gestört werden, kommuniziert das Schiffspersonal in „geheimen“ Codes untereinander.

Kreuzfahrt: Absprachen für Notfälle

Hörst du also Wörter, wie „Bravo“, „Alpha“, „Kilo“ oder die Zahlenkombination „30-30“, weißt du, dass irgendwas nicht in Ordnung ist. Das berichtet der Reisereporter.

„30-30“ hat wohl die harmloseste Bedeutung. Sagt ein Mitarbeiter des Schiffes diesen Code, wird die Putzkolonne darum gebeten, Dreck wegzumachen. „PVI“ steht dabei für „public vomiting incident“, also „Vorfall öffentlichen Erbrechens“.

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Weitere „geheime“ Codes:

  • „Alpha“ steht für einen medizinischen Notfall
  • „Sierra“ ruft nach einer Krankentrage
  • Bei „Echo“ beginnt das Schiff zu treiben
  • „Oscar“ bedeutet Mann über Board
  • „Operation Bright Star“ steht für einen Todesfall eines Passagiers

Hörst du das Wort „Bravo“, solltest du besonders aufpassen. Dann ist nämlich ein Feuer auf dem Schiff ausgebrochen. Auch der Code „Kilo“ steht für einen ernsten Notfall. Dann muss sich das Schiffspersonal bei den Notfallstellen melden, weil das Schiff zum Beispiel evakuiert werden muss.

Codes einheitlich festgelegt

Diese Codes gelten generell auf Kreuzfahrten und werden nicht nur von einem Betreiber verwendet. Eine Aida-Sprecherin sagt, dass die Kommunikation in Notfällen für die internationale Schifffahrt einheitlich und verbindlich geregelt ist.

Tui Cruises soll bestätigt haben, dass sein Personal mit sogenannten Deckphones arbeitet. Müsse das komplette Schiffspersonal auf einmal informiert werden, gebe es Durchsagen auf dem gesamten Schiff.

Tote nichts Ungewöhnliches

Der britische Express berichtet zudem von einer Frau, die acht Jahre in einem Duty-free-Shop auf einem Kreuzfahrtschiff arbeitete. Diese sagt, dass ältere Menschen durchaus mehrere Monate auf einem Kreuzfahrtschiff verbringen.

Sie erklärt, es habe oft Tote auf dem Schiff gegeben. Deshalb habe es auf einem Schiff neben der Gefrierkammer sogar einen Raum gegeben, an dem die verstorbenen Passagiere aufbewahrt wurden. (nk)

 
 

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