Kreuzfahrt: Weil die Aufträge ausbleiben – mit vielen Schiffen passiert gerade DAS

Kreuzfahrt: Die Corona-Pandemie setzt der Branche weiter zu. (Symbolbild)
Kreuzfahrt: Die Corona-Pandemie setzt der Branche weiter zu. (Symbolbild)
Foto: imago images / Peter Seyfferth

Die Corona-Pandemie setzt der Kreuzfahrt-Branche weiter zu. Viele Kreuzfahrten mussten in diesem Jahr abgesagt oder verschoben werden. Das sorgte für große Umsatz-Einbußen bei den Anbietern und Frust bei den potenziellen Urlaubern.

Mittlerweile bietet unter anderem Tui mit „Mein Schiff“ wieder Kreuzfahrten an. Das Angebot ist aber noch sehr deutlich eingeschänkt. Auch Aida plant bald einen Neustart. Viele Schiffe liegen dennoch seit Monaten in den Häfen.

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Kreuzfahrt: Aufträge bleiben aus

Derzeit verzichten viele Kunden auf eine Reise mit Kreuzfahrtschiffen, da diese in Zeiten der Corona-Pandemie als besonders gefährlich gelten und man im schlechtesten Fall auf dem Schiff in Quarantäne festsitzt.

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Die Wichtigsten Codes an Bord eines Kreuzfahrtschiffes:

  • Bravo = Feuer an Bord
  • Alpha = Medizinischer Notfall
  • Kilo = Personal muss sich bei den Notfallstellen melden, beispielsweise für Evakuierungen
  • Echo = Schiff beginnt zu treiben
  • Oscar = Mann über Bord
  • 30-30 = Putzkolonne wird gebeten, Dreck zu beseitigen; ein PVI (public vomiting incident) ist ein „Vorfall öffentlichen Erbrechens“
  • Operation Bright Star = Toter an Bord

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Die ausbleibenden Aufträge haben nicht nur Auswirkungen auf die Reise-Anbieter, sondern auch auf die Kreuzfahrt-Schiffe selbst.

Kreuzfahrt: Mit vielen Schiffen passiert gerade DAS

Da sie aktuell nicht mehr benötigt werden, müssen einige Kreuzfahrtschiffe nun sogar verschrottet werden. Das passiert unter anderem in den Abwrack-Werften in Aliaga (Türkei).

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Diese profitiert dementsprechend von der Krise. Die Schiffe werden hier zu Altmetall verarbeitet. Dabei werden unter anderem Wände Fenster, Böden und Geländer entfernt. Vorher werden aber noch alle erneut verwendbaren Geräte oder auch Möbel aus den Schiffen entnommen.

Kreuzfahrt: Von hier kommen die Kreuzfahrtschiffe in der Abwrack-Werft

Etwa ein halbes Jahr brauchen die circa 2500 Arbeiter der Werft, um ein Kreuzfahrt-Schiff zu verarbeiten. Normalerweise werden in dieser Fracht- und Container-Schiffe abgewrackt.

Aktuell lägen in der werft in Aliaga Schiffe aus Amerika, Großbritannien und Italien, so „t-online“. Wie viele weitere Kreuzfahrtschiffe hier verschrottet werden müssen, hängt wohl auch davon ab, wie lange die Pandemie dauert und Menschen deswegen auf Kreuzfahrten verzichten oder diese gar nicht erst stattfinden können. (gb)

 
 

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