Kreuzfahrt: „Tui Cruises“-Chefin packt über aktuelle Schiffs-Reisen aus – und rät Urlaubern jetzt DAZU

Bei Kreuzfahrten läuft es immer noch sehr holprig.
Bei Kreuzfahrten läuft es immer noch sehr holprig.
Foto: dpa

Die Kreuzfahrt-Branche war und ist von der Corona-Pandemie ebenso betroffen wie viele andere Touristikbranchen.

Nur langsam laufen die Schiffe wieder aus, wer eine Kreuzfahrt machen will, muss sich genau überlegen wohin und wann. Denn die Auswahl ist noch nicht so groß wie vor der Pandemie.

Kreuzfahrt-Chefin spricht über aktuelle Zahlen

Der Tagesspiegel hat ein Interview mit Wybcke Meier geführt. Sie ist Chefin der Tui-Tochter „Tui Cruises“ und ist unter anderem für „Mein Schiff“ verantwortlich.

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Sie betont, dass im letzten Quartal gerade mal 25 Prozent der Kapazitäten ausgelastet werden. Dennoch seien die einzelnen Schiffe deswegen nicht voller, man würde sogar mehr Platz für die einzelnen Passagiere haben. So können die Corona-Regeln ohne Probleme eingehalten werden.

Deswegen rät die Chefin dazu, ab Kiel oder Hamburg abzufahren, von dort aus brechen Panoramafahrten in die Nord- und Ostsee auf. Wer es wärmer haben will, der könne auch eine Mittelmeerkreuzfahrt ab Heraklin (Kreta) buchen.

Schiffe fahren bei 60 Prozent Auslastung

Die Schiffe fahren mit 60 Prozent Auslastung, jeder Passagier würde eine Balkon-Kabine oder Suite bekommen. Dort wo es eng wird, herrsche Maskenpflicht. Bisher würden sich Urlauber auch daran halten. Außerdem gebe es auch Isolationsbereiche, falls es zu einer Infektion an Bord komme.

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Das ist TUI Cruises:

  • Die TUI Cruises GmbH ist eine Kreuzfahrtgesellschaft mit Sitz in Hamburg
  • die Flotte besteht aus sieben Kreuzfahrtschiffen
  • alle Schiffe haben den Namen „Mein Schiff“ sowie einen weiteren Zusatz
  • drei weitere Schiffe befinden sich im Bau

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Für die Chefin sei es vor allem wichtig, ein Signal an die Touristen zu senden. Man wolle zeigen, dass Kreuzfahrten möglich sind und niemand darauf verzichten müsse. Auch wenn sich das Konzept für die Unternehmen nicht immer unbedingt rechne.

Leute wollen reisen und sind verunsichert

Wybcke Meier meint gegenüber dem Tagesspiegel: „Die Leute wollen reisen, wir spüren aber auch eine Verunsicherung über die genaue Bedeutung der vielen Reisewarnungen und Reisehinweise. Da leisten wir viel Informationsarbeit. Für nächstes Jahr haben wir aktuell den identischen Auslastungsstand wie letztes Jahr um diese Zeit.“ (fb)

 
 

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