Kreuzfahrt-Schiff darf endlich wieder ablegen: Doch der Urlaub endet für Touristen in Debakel

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Monatelang standen die Kreuzfahrt-Schiffe still, konnten wegen Corona nicht mehr ablegen. Im Spätsommer erfolgten dann allmählich wieder die ersten kleineren Reisen, doch Fernziele blieben weiterhin aus.

Nun durfte ein Kreuzfahrt-Schiff endlich wieder für eine Fernreise ablegen. Doch der Urlaub endete für die Touristen im Debakel.

Kreuzfahrt: Urlaub endet für Touristen in Debakel

Es war die erste Kreuzfahrt seit dem Ausbruch des Coronavirus' im März: Das Kreuzfahrt-Schiff Seadream 1 führte erstmals wieder eine Karibik-Reise durch, doch die endete schnell in einem Debakel für die Touristen.

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Denn an Bord des Schiffes gab es mehrere Corona-Fälle. Sieben Touristen und zwei Crewmitglieder wurden positiv auf Corona getestet, wie das Unternehmen SeaDream Yacht Club in einer Pressemitteilung meldete. Das Schiff beendete seine Reise damit vorzeitig auf dem Karibik-Staat Barbados.

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Die wichtigsten Codes an Bord eines Kreuzfahrt-Schiffes:

  • Bravo = Feuer an Bord
  • Alpha = Medizinischer Notfall
  • Kilo = Personal muss sich bei den Notfallstellen melden, beispielsweise für Evakuierungen
  • Echo = Schiff beginnt zu treiben
  • Oscar = Mann über Bord
  • 30-30 = Putzkolonne wird gebeten, Dreck zu beseitigen; ein PVI (public vomiting incident) ist ein „Vorfall öffentlichen Erbrechens“
  • Operation Bright Star = Toter an Bord

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Zunächst waren an Bord Schnelltests durchgeführt worden, welche positive Ergebnisse brachten. Daraufhin testete das Kreuzfahrt-Unternehmen alle Besatzungsmitglieder, deren Testergebnisse allesamt negativ ausfielen. Dann wurden alle Passagiere erneut getestet. Die Passagiere und die Crew begaben sich schließlich in Quarantäne.

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Währenddessen fuhr das Schiff nach Barbados, wo nach einer Genehmigung alle Passagiere an Land gebracht werden durften. Dort führten die Behörden erneut Corona-Tests durch, welche schließlich die positiven Testergebnisse brachten.

Kreuzfahrt-Unternehmen zieht Konsequenzen

Das Unternehmen zog daraufhin Konsequenzen aus dem Vorfall und sagte alle Kreuzfahrten bis Jahresende ab. Zuvor hatte Andreas Brynestad von Seadream gesagt: „Nach Abschluss einer erfolgreichen Sommersaison in Norwegen haben wir für unsere Wintersaison auf Barbados noch strengere Gesundheits- und Sicherheitsprotokolle implementiert.“ Und: „Unsere Hauptpriorität ist die Gesundheit und Sicherheit unserer Crew, Gäste und der Gemeinden, die wir besuchen.“ (nk)

 
 

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