Kreuzfahrt: Horror auf Schiff – und plötzlich macht die Crew DIESEN Fehler

Zwei Wochen lang bleiben die Passagiere an Bord des Kreuzfahrt-Schiffes „Diamond Princess“ im Hafen von Tokio in Quarantäne.
Zwei Wochen lang bleiben die Passagiere an Bord des Kreuzfahrt-Schiffes „Diamond Princess“ im Hafen von Tokio in Quarantäne.
Foto: ---/kyodo/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ganze zwei Wochen länger mussten die Passagiere auf einem Kreuzfahrt-Schiff bleiben. Der Grund: Coronavirus. Denn an Bord infizierten sich etliche Menschen mit Covid-19. Doch die Passagiere schipperten mit dem Kreuzfahrt-Dampfer nicht weiter. Behörden hielten sie im Hafen von Tokio fest.

Wie CNN berichtet, sorgten die Mitarbeiter für die Verbreitung des Virus. Denn sie machten einen großen Fehler.

Insgesamt 705 Personen infizierten sich an Bord des Kreuzfahrt-Schiffes „Diamond Princess“. Vier Menschen starben. Jetzt räumt Dr. Norio Ohmagari, Direktor des Disease Control and Prevention Centers, einen Fehler der Crew ein. Mehr dazu liest du hier <<<

Kreuzfahrt: Verantwortliche nehmen Schuld auf sich

Ohmagari sagt in einem Interview, dass die Quarantäne des Kreuzfahrt-Schiffes „möglicherweise nicht perfekt gewesen sei“. Denn die Besatzungsmitglieder wurden zu Beginn nicht isoliert und arbeiteten weiter an Bord.

Infizierte Arbeiter hätten möglicherweise „sekundäre oder tertiäre" Infektionen an ihre Crew-Mitglieder und Passagiere weitergegeben, was den tödlichen Ausbruch verschlimmerte.

Er sagte, die japanische Regierung habe eine „harte Entscheidung" getroffen, den Kreuzfahrt-Arbeitern zu erlauben, trotz des Infektions-Risikos weiter an Bord des Schiffes zu arbeiten, um einen reibungslosen Betrieb des Kreuzfahrt-Schiffes zu gewährleisten.

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3700 Passagiere waren an Bord des Kreuzfahrt-Schiffes

„Wir vermuteten, dass einige der Kreuzfahrt-Mitarbeiter bereits infiziert waren, aber sie mussten das Schiff selbst bedienen, sie mussten die Passagiere sehen, sie mussten die Mahlzeiten liefern", sagte Ohmagari.

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Laut einem Koordinator im Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales, Yosuke Kita, gab es keine andere Möglichkeit. „Leider brauchten wir Hilfe, um das tägliche Leben der mehr als 3700 Kreuzfahrt-Passagiere aufrechtzuerhalten. Wir brauchten Unterstützung von Kreuzfahrtmitgliedern“, sagte er gegenüber CNN. (ldi)

 
 

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