Kreuzfahrt: Frau will Reise antreten und wird gestoppt – „Sowas Unmenschliches hab ich noch nie gesehen“

Kreuzfahrt: Eine Frau freut sich auf ihre Reise, doch e kommt ganz anders. (Symbolbild)
Kreuzfahrt: Eine Frau freut sich auf ihre Reise, doch e kommt ganz anders. (Symbolbild)
Foto: imago images / Scanpix

Kreuzfahrten oder generell Urlaube sind in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie sehr problematisch.

Eine Frau hatte sich dennoch auf ihre Kreuzfahrt gefreut, doch dann wurde sie von einer Teilnahme abgehalten.

Kreuzfahrt: Frau freut sich auf ihre Reise mit Aida

Eigentlich kann man es dieses Jahr ja schon als glücklich bezeichnen, wenn eine Kreuzfahrt überhaupt stattfindet. Viele waren wegen der Corona-Krise gestrichen oder verschoben worden. Wie unser Partnerportal „MOIN.DE“ berichtet, hatte die Frau sich sehr auf ihre Kreuzfahrt mit Aida gefreut.

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Daten und Fakten zu Aida:

  • Aida ging aus der „Deutsche Seereederei“ hervor, einem volkseigenen Betrieb im Feriendienst der DDR
  • Nach der Wende beschloss das Unternehmen, Kreuzfahrtschiffe nach amerikanischem Vorbild zu bauen
  • Damit sollte das Prinzip eines Cluburlaubs auf die Kreuzfahrtreise übertragen werden
  • 1996 ging das erste Aida-Clubschiff auf Reise, derzeit (Stand 2019) besteht die Flotte aus 14 Schiffen
  • 15.000 Menschen aus 50 Ländern arbeiten für Aida, davon 13.500 an Bord der Schiffe
  • Der Firmensitz von Aida ist in Rostock, die Reederei hat ihren Sitz in Hamburg

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Deswegen war die Freude um so größer, als sie die Nachricht erhielt, dass die Kreuzfahrt stattfinden soll – auch wenn die Route etwas verändert worden war. Nach der Nachricht habe sie damit begonnen neue Ausflüge nachzubuchen, da einige der geplanten Ausflüge wegen der Routenänderung nicht mehr stattfinden sollten. Das Geld dafür habe sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht erstattet bekommen. Doch das Ganze hätte sie sich wohl sparen können.

Kreuzfahrt: Frau freut sich auf ihre Reise, doch dann folgt der Schock

Bei der Nachricht blieb es nämlich nicht. Wie sie auf der Facebook-Seite von Aida berichtet, habe sie noch einen Anruf erhalten. Bei dem Telefonat sei ihr gesagt worden, dass sie nicht mit an Bord dürfe.

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„Sowas Unmenschliches und Unorganisiertes habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen wie bei Aida“, schreibt die verärgerte Frau in ihrem Post.

Kreuzfahrt: Wie begründet Aida die Situation?

Aida äußerte sich auch auf Facebook zu de Vorfall. „Wir standen ja bereits per Privatnachricht in Kontakt. Wir können nur nochmal betonen, dass wir in diesem Fall an behördliche Vorgaben gebunden sind und es bedauern.“

Und weiter: „Natürlich verstehen wir deinen Unmut über diese Entscheidung. Es ist immer traurig, wenn der langersehnte Urlaub nicht stattfinden kann. Bitte glaube uns, dass wir dich auf dieser ersten Abfahrt sehr gerne an Bord begrüßt hätten.“

Was es mit den erwähnten „behördlichen Vorgaben“ auf sich hat, erfährst du auf „MOIN.DE“. (gb)

 
 

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