Kreuzfahrt: Experte mit schrecklicher Aussage über Todesfälle an Bord – „Jeder dritte Fall ist ...“

Kreuzfahrtschiffe können schnell zum gefährlichen Pflaster werden. (Symbolbild)
Kreuzfahrtschiffe können schnell zum gefährlichen Pflaster werden. (Symbolbild)
Foto: imago images

Erschreckende Zahlen zur Kreuzfahrt wurden nun veröffentlicht.

Der Traum vom Urlaub auf der fahrenden Kleinstadt kann für viele Fahrgäste schnell zum Albtraum werden. Etwa dann, wenn Passagiere plötzlich Opfer von Kriminellen werden. Denn auch diese fahren an Bord mit, Straftaten zählen bei einer Kreuzfahrt zur Tagesordnung.

Experten geben nun Einblicke in die dunklen Seiten einer Kreuzfahrt.

Kreuzfahrt: Professor mit erschreckenden Zahlen zur Kriminalität an Bord

Im Schnitt gehen demnach etwa 24 Passagiere oder Crewmitglieder weltweit jedes Jahr von Bord. Oft handele es sich um Suizid oder um einen Unfall. Eine erschreckende Zahl – doch Ross Klein, Professor für Maritime Studien an der Universität in Neufundland (Kanada), hat noch weitere in petto: „Etwa jeder dritte Fall hat meinen Einschätzungen zufolge einen kriminellen Hintergrund.“

Kreuzfahrtschiffe sind laut Klein der perfekte Ort für das perfekte Verbrechen, weil niemand dort ernsthaft ermittle. „Die Reedereien haben private Sicherheitsdienste an Bord und können Verbrechen selbst klassifizieren, da wird schnell aus einer Vergewaltigung ein Missbrauch, aus einem Mord ein Suizid“, sagt Klein.

Experte: „Über Bord geworfene Leiche wird nicht gefunden“

Mit dieser Ansicht ist der Universitätsprofessor nicht allein. Auch laut Rechtsanwalt Dr. Alexander Stevens (38) können Kreuzfahrtschiffe zum gefährlichen Pflaster werden. Er meint: „Eine über Bord geworfene Leiche wird mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit nicht gefunden“.

Schiffsschraube und Wellengang sowie die Meeresbewohner sorgen dafür, dass von der Person keine Spur übrig bleibe. Zudem gebe es kaum Beweise für eine mögliche Tat, wenn es kein Videomaterial gebe. Das Kreuzfahrtschiff als der perfekte Ort, ein Verbrechen zu verschleiern?

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Bundespolizei darf nicht ermitteln

Der vielgepriesene Traumurlaub auf dem Kreuzfahrtschiff müsse laut dem Experten auch aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden. „Es passiert viel mehr auf den großen Schiffen, als man denkt, vor allem auch Diebstahl, Raub und sexuelle Delikte“, weiß Stevens.

Weil die deutschen Schiffe häufig unter anderer Flagge unterwegs seien, dürfen Bundespolizisten dort nicht ermitteln. Zudem sollen die meisten Reedereien kein Interesse an der Aufklärung von Verbrechen haben.

Das meiste davon würde in der Öffentlichkeit unter den Tisch gekehrt – „um das romantische Bild der Traumschiffe nicht zu zerstören.“

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