Kreuzfahrt: Erste Schiffs-Reise seit Lockdown – doch an Bord folgt der Schock

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Lange hatten die Kreuzfahrt-Fans in den USA diesem Tag entgegengefiebert: Am Samstag (7. November) ist das erste Schiff seit dem Corona-Lockdown im März in See gestochen!

Doch für die glücklichen Passagiere, die ein Ticket für die Karibik-Kreuzfahrt ergattert hatten, folgte schon nach wenigen Tagen der Schock – und mit ihm laut „Cruise4News“ das abrupte Ende der Traumreise...

Kreuzfahrt: Endlich wieder Passagiere an Bord – doch schnell folgt der Schock

Neben den 66 Crew-Mitgliedern durften coronabedingt nur 53 glückliche Gäste an Bord der „SeaDream1“ mitfahren. Eigentlich gebe es auf dem Kreuzfahrtschiff genügend Kabinen für doppelt so viele Passagiere.

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Die reduzierte Passagier-Zahl sollte das Infektionsrisiko senken. Eine Maskenpflicht herrschte an Bord ausdrücklich nicht. Stattdessen ließ die Reederei alle Gäste vor der Abfahrt zweimal auf Covid-19 testen.

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Kreuzfahrt mit der SeaDream 1:

  • Das Schiff gehört seit 2001 zur Flotte des SeaDream Yacht Club
  • Zum ersten Mal stach sie 1984 in See, damals noch unter dem Namen Sea Goddess 1
  • Das Schiff ist 108 Meter lang und 14 Meter breit
  • Auf ihren drei Passagierdecks genießen bis zu 112 Touristen ihren Urlaub

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Vier Tage nach dem Start der Reise habe sich dann ein Passagier überraschend krank gefühlt – und damit das rasche Ende der Reise eingeleitet: Der sicherheitshalber erneut durchgeführte Corona-Schnelltest fiel positiv aus. Der Kreuzfahrttraum der Urlauber platzte somit von einer Sekunde auf die andere.

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Corona-Fall an Board – so reagiert die Kreuzfahrt-Leitung

Dem Bericht nach kehrte die „SeaDream1“ anschließend schnellstmöglich zu ihrem Ausgangshafen nach Barbados zurück, während Crewmitglieder und Passagiere in den Kabinen isoliert wurden. Bei weiteren Corona-Tests habe sich herausgestellt, dass sich sechs weitere Menschen an Bord mit dem Virus infiziert hatten.

Fünf von ihnen gehören demnach zu einer Familie. Ein weiteres Infiziertes Ehepaar soll keinen Kontakt zu ihnen gehabt haben.

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Laut „Cruise4News“ habe der Kapitän am Tag vor dem positiven Corona-Test doch noch alle Fahrgäste zum Tragen der Maske an Bord verpflichtet. Ein direkter Zusammenhang zwischen den Infektionen und der nicht vorhandenen Maskenpflicht sei allerdings unwahrscheinlich.

Vom zeitlichen Ablauf her sei es eher denkbar, dass die Betroffenen sich bereits vor der Reise angesteckt hatten. Möglicherweise habe es Probleme mit den Tests gegeben, die vor Reisebeginn durchgeführt wurden. Die Reederei versichert, alles getan zu haben, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. (vh)

 
 

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