Kreuzfahrt-Crew frustriert – Grund ist dieses Problem an Bord

Kreuzfahrt: Diese Haushalts-Gegenstände sind an Bord verboten

Kreuzfahrt: Diese Haushalts-Gegenstände sind an Bord verboten

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Wer auf einen Kreuzfahrt-Dampfer unterwegs ist, will die Reise vor allem genießen. Damit das möglich ist, arbeiten in den Restaurants und Bars an Bord und hinter den Kulissen jede Menge Crew-Mitglieder.

Doch die Arbeit als Crew-Mitglied bei einer Kreuzfahrt, die nach Abenteuer und viel Spaß klingt, ist ein echter Knochenjob. Neben happigen Arbeitszeiten sind die Mitarbeiter an Bord auch noch meist mehrere Wochen am Stück von ihrem Familien und Freunden getrennt. Um in Kontakt zu bleiben, hilft da nur das Internet, doch wie unser Partnerportal MOIN.de berichtet, funktioniert das alles andere als einwandfrei.

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Daten und Fakten zu „Mein Schiff“:

  • Insgesamt sieben Kreuzfahrtdampfer zählen zur „Mein Schiff“-Flotte der Reederei Tui Cruises
  • Die gesamte „Mein Schiff“-Flotte fährt unter der Flagge von Malta, daher gibt es auch keine Umsatzsteuer an Bord
  • Die Reederei hat ihren Firmensitz in Hamburg
  • Bis voraussichtlich 2026 sollen drei neue „Mein-Schiff“-Kreuzer gebaut werden
  • Fast 7.000 Besatzungsmitglieder sind an Bord der Schiffe für Tui Cruises im Einsatz

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Kreuzfahrt: „Mein Schiff 3“-Crew klagt über schlechte Bedingungen

So machen Crew-Mitglieder der „Mein Schiff 3“, die anonym bleiben wollen, auf einer Plattform für die Crews von Kreuzfahrt-Dampfern auf das Problem aufmerksam. Laut ihnen sei die Internetverbindung an Bord so schlecht, dass man teilweise erst nachts eine Verbindung bekäme.

„Die Verbindung wird für 5 Minuten oder weniger hergestellt und dann wieder unterbrochen“, berichten sie. Bei solchen Bedingungen ist der Kontakt zur Familie schwer zu halten. Eine Nachricht zu verschicken soll ewig dauern, an Videochats sei gar nicht erst zu denken. Normale SIM-Karten helfen da auch nicht weiter. Sie haben auf hoher See meist keinen Empfang.

Kreuzfahrt: Für das Internet soll die Besatzung auch noch zahlen

Doch das ist noch nicht alles, denn die schlechte Internetverbindung ist für die Crew-Mitglieder noch nicht einmal kostenlos. Kein Wunder, dass die Frustration da groß ist. „Um ehrlich zu sein, warum muss man so lange warten, um eine gute Internetverbindung zu bekommen, wenn man doch dafür bezahlt?“

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MOIN.de hat bei Tui Cruises nach dem Grund für die erheblichen Internetprobleme gefragt und eine eindeutige Antwort bekommen. >> Hier erfährst du die Begründung des Unternehmens und weitere Details zur Situation der Crew. (cm)