Koala wird aus Flammen gerettet – doch nun gibt es eine dramatische Nachricht aus der Tierklinik

Ein verletzter Koala in einer Klinik in Port Maguire in Australien. (Symbolbild)
Ein verletzter Koala in einer Klinik in Port Maguire in Australien. (Symbolbild)
Foto: imago images/VCG

Die dramatischen Szenen gingen um die Welt: Ein kleiner Koala sitzt in der Flammenhölle in Australien fest. Sein Fell ist bereits schwer verbrannt. Um ihn herum Flammen, es scheint keinen Ausweg für den kleinen Koala zu geben.

Doch dann schreitet eine Heldin ein. Toni Doherty rennt durch die Flammen, schnappt sich den kleinen Koala und rettet ihm das Leben. Leider war es nur ein vorübergehendes Happy End.

Das „Koala Hospital Port Macquarie in der australischen Region New South Wales teilte am Montag mit, das die Tierärzte eine traurige Entscheidung treffen mussten: Ellenborough Lewis, wie der kleine Koala genannt wurde, hat es nicht geschafft.

„Heute haben wir beschlossen, Ellenborough Lewis einschläfern zu lassen“, ließ das Krankenhaus über Facebook wissen.

Koala in Australien gerettet – doch nun stirbt er trotzdem

Erst wenige Tage zuvor hatten die Mediziner erklärt, dass Verbrennungsverletzungen eher schlimmer werden könnten, als dass sie besser werden. Bei dem kleinen Koala wurden sie schlimmer.

Offenbar gab es für Ellenborough Lewis keine Hoffnung mehr und die Ärzte entschieden sich, ihn von seinem Leiden zu erlösen.

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„Das Hauptziel des Koala-Krankenhauses ist das Wohlergehen der Tiere. Aus diesen Gründen wurde diese Entscheidung getroffen“, schreiben die Ärzte.

Die Buschbrände treffen Australien in diesem Jahr besonders hart. Mindestens vier Menschen sind bis November bereits gestorben. Aber auch die Population der Koalabären wird von den Feuern besonders hat getroffen.

Die Australian Koala Foundation hat nun eine schockierende Aussage gemacht: Sie erklärte die Gattung der Koalabären für „praktisch ausgestorben“. Nur noch 80.000 Tiere würden in Australien leben.

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Mit Ellenborough Lewis ist auch ein Stück Hoffnung gestorben.

Koala

Doch es gibt auch gute Nachrichten aus dem Koala-Krankenhaus. Vor wenigen Tagen zeigten die Ärzte ein Bild von „Lake Innes Nature Reserve Peter“ – so der Name eines Tiers. Der Koala lag auf Handtüchern in einem Wäschekorb und wurde künstlich beatmet.

Zweieinhalb Wochen später folgte ein zweites Foto: Peter scheint wohlauf, die Arme und Beine zwar noch in dickem Verband aber seine Zeichen stehen gut, meinen die Ärzte.

 
 

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