Kaufland will Kunden schützen – doch dieses Schild sorgt für heftige Diskussion

Kaufland: Ein Schild sorgt derzeit für Aufregung. (Symbolbild)
Kaufland: Ein Schild sorgt derzeit für Aufregung. (Symbolbild)
Foto: FUNKE Foto Services

Seit Corona hat sich das Einkaufs-Erlebnis bei Kaufland und Co. rundum geändert. Kunden überlegen sich den Gang zum Supermarkt genau, kaufen deutlich mehr ein und dafür seltener und sie müssen beim Einkaufen gewisse Regeln einhalten.

Die veränderten Umstände machen einen Einkauf zweifelsohne zu einem weniger angenehmen Erlebnis. Jetzt sorgt ein Schild bei Kaufland zusätzlich für Diskussion.

Kaufland: Schild sorgt für Diskussion

Eben zu Kaufland, Artikel in den Einkaufswagen legen und bezahlen: Einkaufen war vor Corona-Zeiten deutlich bequemer. Denn nun muss man während des gesamten Besuchs im Supermarkt eine Maske tragen und auf den erforderlichen Abstand zu anderen achten.

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Um der Ansteckungsgefahr mit Corona entgegenzuwirken, hat Kaufland nun ein Schild in einer Filiale angebracht. Auf dem Schild am Schaufenster des Supermarktes ist eine vierköpfige Familie mit Einkaufswagen auf rotem Hintergrund abgebildet. Dazu ist dort geschrieben: „Falsch.“ Darunter ist eine Person alleine mit Einkaufswagen auf grünem Hintergrund abgebildet. Dazu ist dort geschrieben: „Richtig.“ Zudem steht auf dem Schild: „Einkaufen ist kein Familienausflug.“

Die Botschaft ist klar: Kaufland bittet seine Kunden, alleine einkaufen zu gehen, sodass sich weniger Kunden gleichzeitig im Laden befinden. Doch das sorgt für ordentlich Diskussion. Eine Kundin hat sich über Facebook an den Supermarkt gewandt und schreibt: „Ich kann es teilweise nachvollziehen, aber sollen jetzt kleine Kinder alleine zu Hause bleiben?“, fragt die Frau. Schließlich hätten Eltern eine Aufsichtspflicht. Deshalb fragt sie weiter: „Was ist mit Alleinerziehenden, die gezwungen sind, alles alleine zu händeln?“

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Kaufland liefert Erklärung

Der Gedanke der Frau ist nachvollziehbar. Aus diesem Grund stellte Kaufland daraufhin klar: „Es tut uns leid, dass du diese Erfahrung machen musstest. Es handelt sich hierbei um eine Empfehlung.“

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Das ist Kaufland:

  • gegründet 1968, Firmensitz in Neckarsulm (Baden-Württemberg)
  • das Unternehmen betreibt rund 1.300 Filialen, davon 667 in Deutschland und hat rund 132.000 Mitarbeiter
  • die Kette ist außerdem in Polen, Tschechien, Rumänien, Slowakei, Bulgarien, Kroatien und der Republik Moldau vertreten
  • ist ein Tochterunternehmen der Schwarz-Gruppe (ebenso wie Lidl)
  • Jahresumsatz: 21,42 Milliarden Euro (2018)

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Das es sich um kein Verbot handelt, dürfte die Frau sicher beschwichtigen.

 
 

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