Kaufland: Unfassbare Szenen! Mitarbeiter wirft indische Kunden raus – „Seid in unserem Land“

Kaufland: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Kaufland: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Die Lebensmittel-Einzelhandelskette Kaufland wurde 1968 gegründet und hat seinen Hauptsitzt im baden-würrtembergischen Neckarsulm. Die Kaufland Stiftung und Co. KG gehört genau wie der Discounter Lidl zur Schwarz Gruppe. Kaufland beschäftigt insgesamt 132.000 Mitarbeiter.

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Unglaublicher Vorfall bei Kaufland! Was eine wenige Sekunden lange Videoaufnahme auf Twitter zeigt, macht sprachlos.

Kaufland reagiert ebenfalls geschockt auf den Beitrag!

Kaufland: Rassismusvorwürfe gegen Kaufland-Mitarbeiter

Eine Twitter-Nutzerin aus Indien, die zurzeit in Magdeburg wohnt, berichtet auf der Social-Media-Plattform von einem heftigen Vorfall, den sie als rassistisch empfunden hat. Das dazugehörige Video ist auf den ersten Blick erschreckend.

Dabei fing alles wohl recht harmlos an: Die junge Frau erzählte, sie habe bei Kaufland eine Packung Milch gekauft. Sie und ein Freund hätten davon getrunken – und seien prompt krank geworden. Die Milch sei verdorben gewesen.

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Das ist Kaufland:

  • gegründet 1968, Firmensitz in Neckarsulm (Baden-Württemberg)
  • das Unternehmen betreibt rund 1.300 Filialen, davon 667 in Deutschland und hat rund 132.000 Mitarbeiter
  • die Kette ist außerdem in Polen, Tschechien, Rumänien, Slowakei, Bulgarien, Kroatien und der Republik Moldau vertreten
  • ist ein Tochterunternehmen der Schwarz-Gruppe (ebenso wie Lidl)

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Aufgrund dieses Vorfalls seien die junge Frau und ihr ebenfalls aus Indien stammender Begleiter zurück zu Kaufland gegangen. Sie hätten sich erkundigen wollen, wie es dazu kommen konnte und forderten, falls möglich, eine Entschädigung.

Nach einer kurzen Diskussion habe der Discounter den beiden zunächst eine Zahlung von 30 Euro angeboten. „Bevor wir das Angebot annehmen konnten, sagte ein Kaufland-Mitarbeiter aber einfach: ‚Nehmt euch einen Anwalt‘ und verweigerte die Auszahlung“, schreibt die Betroffene (auf Englisch) auf Twitter.

Auch das hätten die beiden noch akzeptiert, wollten aber die schimmelige Milch zurückhaben, um damit gegebenenfalls tatsächlich zu einem Anwalt gehen zu können.

Dann scheint alles alles völlig aus dem Ruder gelaufen zu sein: Die beteiligten Kaufland-Mitarbeiter sollen sich geweigert haben, den beiden Indern die Milch zurückzugeben. Schimpfworte seien gefallen – und dann soll einer gesagt haben: „Ihr seid in unserem Land, hier könnt ihr nicht um Entschädigung bitten – ihr seid hier in Deutschland!“

Die beiden geben an, erneut gefragt zu haben, ob sie die Milchpackung zurückbekommen könnten. Dann hätten die Mitarbeiter sie angeschrieben: „Raus hier, raus hier!“

Der Leiter des Marktes und die Security hätten die beiden nach draußen geschubst. Die junge Frau und ihr Begleiter hätten sich vor allen bloßgestellt gefühlt.

Kaufland: Social-Media-Team reagiert

„Wir wollten nur die Milchtüte wieder mitnehmen, die wir dort gekauft hatten“, schreibt die junge Frau. „Wir haben nur nach einer Entschädigung gefragt. Sie behindern die Justiz, in dem sie uns den Beweis nicht zurückgeben. Das ist rassistisch und beschämend“, heißt es abschließend.

Im Video ist nicht zu sehen, wie das Duo in den Supermarkt geht oder wie genau die Diskussion im Markt verläuft. Was jedoch zu sehen ist: Zwei Männer, die recht rabiat mit den beiden umgehen, sie aus dem Markt schubsen. Der junge Begleiter der Betroffenen ist offensichtlich in Sorge um seine Freundin. Im Video sagt er mehrfach „don’t touch her“ („fass sie nicht an“), wirkt dabei kaum aggressiv. Ganz im Gegensatz zu dem Security-Mitarbeiter, der provokant fragt: „Und dann?

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Das Social-Media-Team des Discounters hat sich auf Twitter unter dem Beitrag bereits geäußert: „Haben das Video irritiert zur Kenntnis genommen. Kaufland ist bunt und vielfältig, genau das macht uns als Team aus. Wir stehen für Vielfalt, Toleranz und Offenheit. Rassismus & Diskriminierung verurteilten wir aufs Schärfste. Wir werden die Vorkommnisse sofort intern aufarbeiten.“

Hoffentlich gelingt es dem Discounter, den Vorfall genau aufzuklären. (evo)