Kaufland: Kunde stöbert in Prospekt – bei diesem Angebot klingeln bei ihm die Alarm-Glocken

Kaufland: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Kaufland: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Die Lebensmittel-Einzelhandelskette Kaufland wurde 1968 gegründet und hat seinen Hauptsitz im baden-württembergischen Neckarsulm. Die Kaufland Stiftung und Co. KG gehört genau wie der Discounter Lidl zur Schwarz Gruppe. Kaufland beschäftigt insgesamt 132.000 Mitarbeiter.

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Bei diesem Angebot von Kaufland wurde ein Kunde ziemlich stutzig.

Was ist passiert? Es geht um ein Angebot von Kaufland im Prospekt, das gleiche Angebot im Online-Marktplatz von Kaufland und einen aufmerksamen Kunden. Aber eins nach dem anderen.

Kaufland: Verwirrung um Preise

Jede Woche erhalten viele Menschen in ganz Deutschland Werbe-Prospekte von Kaufland. Darin wirbt das Unternehmen für die Angebote der Woche und macht auf besondere Aktionsware aufmerksam.

So geschah es auch zuletzt, als Kaufland in seinem Prospekt verschiedene elektronische Küchengeräte angepriesen hatte. Darunter befand sich auch eine Küchenmaschine für 159 Euro. In Großbuchstaben warb Kaufland in dieser Anzeige dafür, dass dieses Produkt auch online erhältlich ist.

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Das ist Kaufland:

  • gegründet 1968, Firmensitz in Neckarsulm (Baden-Württemberg)
  • das Unternehmen betreibt rund 1.300 Filialen, davon 667 in Deutschland und hat rund 132.000 Mitarbeiter
  • die Kette ist außerdem in Polen, Tschechien, Rumänien, Slowakei, Bulgarien, Kroatien und der Republik Moldau vertreten
  • ist ein Tochterunternehmen der Schwarz-Gruppe (ebenso wie Lidl)

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Auf dem Online-Marktplatz von Kaufland entdeckte ein besonders aufmerksamer Kunde die gleiche Maschine jedoch für einen Preis von 184,76 Euro. Auf der Facebook-Seite des Unternehmens teilte er ein Foto des Prospekts sowie einen Screenshot des Online-Angebots und schrieb dazu: „Hallo liebes Kaufland-Team, da stimmt euer Angebot im Prospekt aber nicht mit der Realität in eurem Webshop überein. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!“

Was der Kunde dem Unternehmen womöglich unterstellen wollte: Kaufland locke seine Kunden durch äußerst niedrige Preis-Versprechen in den Prospekten auf den eigenen Online-Shop, wo der Konzern dann ganz andere Preise verlangt.

Kaufland reagiert prompt

Dabei hat der Kunde jedoch einen entscheidenden Punkt nicht bedacht, wie Kaufland in einer Antwort mitteilte: „Unser Shop funktioniert nach dem Marktplatzprinzip. Dies bedeutet, dass dort verschiedene Verkäufer ihre Angebote einstellen können.“

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Und weiter schrieb Kaufland: „Die Preise gestalten sie dabei eigenständig. Der Artikel in deinem Warenkorb wird auch von einem Verkäufer angeboten. Wer der Verkäufer ist, kannst du jeweils unter dem Warenkorb-Button bei "Verkäufer" sehen. Dort findest du auch Angaben wie Impressum oder AGBs.“

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