Veröffentlicht inVermischtes

Kaufland und Lidl: Maestro-Ende! Jetzt reagieren Discounter – anders als erwartet

Zum 1. Juli stellt Mastercard die Auslandszahlfunktion „Maestro“ für den bargeldlosen Zahlungsverkehr ein. Der Handel muss sich Alternativen überlegen. Kaufland und Lidl sehen dem Ende für „Maestro“ jedoch gelassen entgegen.

© Imago / Manfred Segerer

Kaufland: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Die Lebensmittel-Einzelhandelskette Kaufland wurde 1968 gegründet und hat seinen Hauptsitzt im baden-würrtembergischen Neckarsulm. Die Kaufland Stiftung und Co. KG gehört genau wie der Discounter Lidl zur Schwarz Gruppe. Kaufland beschäftigt insgesamt 132.000 Mitarbeiter.

Ab dem 1. Juli können Girokartenbesitzer nicht mehr mit der Funktion „Maestro“ im Ausland bezahlen – es sei denn, sie kaufen bei Kaufland oder Lidl ein.

„Unsere Kunden können bei uns weiterhin bargeldlos bezahlen“, heißt es etwa bei Kaufland. Die geplante Abschaffung der Maestro-Funktion für neue Girokarten führe zu keinerlei Einschränkungen bei der Kartenzahlung in den Kaufland-Filialen.

+++ Kaufland, Penny und Co: Preis-Explosion vorbei? Experte: „Es kann vieles passieren.“ +++

Auch Lidl gibt Entwarnung. „Wir möchten unseren Kunden einen rundum einfachen und angenehmen Einkauf ermöglichen“, sagte ein Sprecher des Unternehmens der „Berliner Morgenpost„. Wer im Ausland in einer der Filialen des Discounters einkaufen gehe, könne sich aussuchen, ob er mit Bargeld bezahle oder mit der Giro- und Kreditkarte, beziehungsweise mit der Debitkarte.

+++Lidl: Bitter für Kunden – DAS wird ihnen gar nicht gefallen +++

Kaufland und Lidl geben Entwarnung

Dass Mastercard entschieden habe, neue Kreditkarten nicht mehr mit der Auslandszahlfunktion „Maestro“ auszurüsten, habe keine Auswirkungen auf die EC-Terminals der Discounter-Kette. „Maestro“ ist eine Zusatzfunktion von Mastercard, die es bislang noch ermöglicht, damit auch im Ausland zu bezahlen.



Weil diese Funktion mit vielen Online-Portalen nicht kompatibel ist, werden ab dem 1. Juli keine neuen EC-Karten mehr damit hergestellt. Deutsche Bankinstitute, die bisher mit „Maestro“ gearbeitet haben, müssen für ihre Kunden Alternativen finden. Sie steigen zum Beispiel auf V-Pay um, das Pendant des Konkurrenten Visa. Oder sie geben nur noch Debitkarten aus, die überall funktionieren.