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Kaufland-Kunde fällt beim Blick aufs Kühlregal vom Glauben ab – „Tränen in den Augen“

Kaufland-Kunde erlebt eine absurde Einkaufssituation – doch warum führte dieser Anblick zu einer sarkastischen Dankbarkeit?

© IMAGO/Manfred Segerer

Kaufland: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Die Lebensmittel-Einzelhandelskette Kaufland wurde 1968 gegründet und hat seinen Hauptsitzt im baden-würrtembergischen Neckarsulm. Die Kaufland Stiftung und Co. KG gehört genau wie der Discounter Lidl zur Schwarz Gruppe. Kaufland beschäftigt insgesamt 132.000 Mitarbeiter.

Ein gewöhnlicher Tag, ein gewöhnlicher Einkauf, so dachte er, als er den Kaufland-Supermarkt betrat. Doch was er dort sah, übertraf alles, was er erwartet hatte. Seine Augen starrten ungläubig auf das, was sich vor ihm abspielte.

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Das normalerweise gut gefüllte Kaufland- Kühlregal war nahezu leer. Die Tiefkühlabteilung, die normalerweise ein Labyrinth der Auswahl war, wirkte wie ausgestorben.

Kaufland-Kunde fällt beim Blick aufs Kühlregal vom Glauben ab

Diese Szene ergriff ihn mit einer Mischung aus Schock und Ironie. Der Kaufland-Kunde, überwältigt von der Absurdität der Situation, entschied sich, diesen bizarren Moment der Welt mitzuteilen. Unter seinem X (ehemals Twitter)-Namen „Liverbird“ verfasste er einen Beitrag, in dem er seine Gedanken und Emotionen in Worte fasste.

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Seine Worte trugen die scharfe Zunge des Sarkasmus. „Mit Tränen in den Augen vor Dankbarkeit stand ich gerade im Kaufland. Dankbar, dass grüne Wirtschaftswunder miterleben zu dürfen. Diese strahlende Zeit, wird noch lange nach uns die Historiker beschäftigen.“

Seitenhieb mit „Tränen in den Augen“

Das Clown-Emoji in seinem Tweet spiegelte die Absurdität der Situation wider. Es war, als ob er mit einem Lächeln auf den Lippen, aber einem ironischen Unterton in seinen Worten den Wahnsinn der leeren Kaufland-Regale kommentierte.

Hinter dieser ironischen Fassade versteckte sich jedoch auch eine leise Kritik. Ein Protest gegen die Versorgungslage, die von vielen als ein direktes Ergebnis politischer Entscheidungen in jüngster Zeit angesehen wurde. Die leeren Regale waren keine isolierte Episode, sondern ein Symbol für ein größeres gesellschaftliches Problem.


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Wie konnte es dazu kommen? Welche Rolle spielte die Politik? Diese und weitere Fragen stehen im Raum und verlangen nach Antworten, während diese leere Kühlregal-Saga im Kaufland nur die Oberfläche dessen zu kratzen scheint, was sich unter der Oberfläche verbirgt.