Katze brutal gequält – herzlos, was ihr angetan wurde

Der kleine Kater wurde brutal gequält, musste lange operiert werden und kämpft noch immer um sein Leben. (Symbolbild)
Der kleine Kater wurde brutal gequält, musste lange operiert werden und kämpft noch immer um sein Leben. (Symbolbild)
Foto: imago images / blickwinkel

Heidenrod. Nach einem Ausflug in Heidenrod (Hessen) schwebt eine Katze in Lebensgefahr – weil sie offenbar einem Tierquäler zu nahe gekommen ist.

Die kleine Katze, gerade einmal fünf Monate alt, soll von einem Unbekannten mehrfach angeschossen, anschließend fast zu Tode getreten worden sein. Die Besitzerin und ihre Oma suchen nun über soziale Medien nach dem unbekannten Täter.

Katze Kazimir kämpft um sein Leben

Der Kater war im südhessischen Heidenrod, Stadtteil Dickschied, bei vielen Anwohnern gern gesehen. „Der kleine Kazimir ist in Dickschied als extrem zutraulicher, junger Streuner bekannt und von vielen geliebt“, schreibt Jil Kirchner, Enkelin der Katzenhalterin, auf ihrer Facebook-Seite.

Das Katerchen sei vor einigen Tagen bei ihrer Oma eingezogen, entwickle sich dort prächtig. Bis zum vergangenen Sonntag. Da sei er „apathisch von seinem Ausflug“ in sein neues Zuhause zurückgekehrt.

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Schlimme Diagnose für Kazimir

Von da an habe er sich seltsam verhalten. „Er hat nur noch gelegen und Futter und Wasser verweigert“, berichtet Kirchner. Weil die Frauen sich Sorgen um das erst fünf Monate alte Kätzchen machten, riefen sie eine Tierärztin zur Hilfe.

Die konfrontierte die Frauen nach der Untersuchung mit dem erschreckenden Ultraschallbild des Tieres. „Diagnose Schussverletzungen, zwei Projektile eines Luftgewehrs. Trittverletzungen mit gebrochenem Brustbein, Abriss sämtlicher Brustmuskulatur, dadurch Austritt mehrerer Innereien“, sagt die fassungslose Kirchner.

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Lange Operation für den kleinen Kater

Oma und Enkelin wollten dem Kater trotz dieser grausamen Diagnose die Chance auf ein glückliches Leben geben.

Sie willigten ein, eine kostspielige Operation durchführen zu lassen. Nach mehreren Stunden im OP kämpft der kleine Kerl noch immer um sein Leben. Sein Zustand habe sich zwar verbessert, sei aber weiterhin kritisch.

Kirchner erstattet Anzeige gegen Unbekannt

Kirchner hat eine schlimme Vermutung, wer der Katze das angetan haben könnte. Da der Kater sich vornehmlich im Heidenroder Stadtteil Dickschied aufhielt, glaubt sie, der Täter müsse selber aus dem Dorf kommen.

„Für mich ist das Schlimmste, dass der Täter vermutlich jemand aus dem Dorf ist. Jemand, den man seit Jahren kennt“, sagte sie der „Bild“. Sie habe bereits Anzeige gegen Unbekannt erstattet. (vh)

 
 

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