Karneval in Hamburg: Grundschulkind vom Unterricht suspendiert – weil es in unglaublichem Kostüm kam!

Mitschüler und Lehrer waren völlig geschockt, als sie das Kostüm eines Viertklässlers sahen (Symbolbild)
Mitschüler und Lehrer waren völlig geschockt, als sie das Kostüm eines Viertklässlers sahen (Symbolbild)
Foto: imago images / Mint Images

Hamburg. An einer Grundschule in Hamburg wurde, wie an vielen anderen Schulen auch, mit den Kindern Karneval gefeiert. Am Rosenmontag kamen alle Schüler verkleidet zum Unterricht, statt Mathe und Deutsch standen Spiele und Musik auf dem Stundenplan. Eigentlich ein rundum fröhlicher Tag. Allerdings nicht in diesem Jahr.

Das Kostüm eines Viertklässlers sorgte nämlich bei Mitschülern und Lehrern für ungläubiges Staunen. Der Neunjährige war nicht als Pirat, Polizist oder Superheld zum Karneval erschienen – sondern in einer Art SS-Uniform mitsamt Hakenkreuz-Armbinde.

Karneval in Hamburg: Schock an Grundschule

Der Viertklässler war in grüner Kleidung in der Grundschule erschienen, die offensichtlich eine Soldatenuniform darstellen sollte. Am Arm hatte er das Nazi-Symbol aus Papier angeheftet.

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Wie das berichtet, musste der Junge das Hakenkreuz-Emblem sofort entfernen. Die Lehrer kontaktierten daraufhin die Eltern – der Viertklässler wurde vorerst vom Unterricht suspendiert.

Der Junge war vorher schon auffällig

So unglaublich es auch klingt: Der Junge war zuvor schon mit Nazi-Gesten auffällig geworden. Das Jugendamt sei deshalb bereits involviert. Die Eltern würden pädagogisch betreut und seien „kooperativ“, hieß es.

Auch, wenn die Schule durch den Auftritt des Jungen geschockt war, wird das Kind demnächst wieder den Unterricht besuchen. Es sei „wichtig, ein Kind, das sich droht zu radikalisieren, nicht zu verlieren. Stattdessen müssen wir pädagogisch mit ihm arbeiten, um solche Fälle in Zukunft zu verhindern“, so die Schulleitung.

 
 

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