Junge macht sich große Corona-Sorgen – dann bekommt er ausgerechnet von IHM eine Antwort

Corona Deutschland (13.3.)
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Argentinien. Auch in Argentinien wurde für die Bevölkerung eine Ausgangssperre verhängt, um die Corona-Pandemie einzudämmen.

Doch der siebenjährige Joaquin macht sich wegen dieses neuen Gesetzes nun große Sorgen, wie „Tag24“ berichtet. Er erwartet nämlich ganz besonderen Besuch – und weiß nicht, ob die aktuellen Corona-Verordnungen ihm da einen Strich durch die Rechnung machen könnten.

Junge (7) ist besorgt: Hat die Zahnfee auch eine Ausganssperre?

Vor kurzem hat Joaquin seinen ersten Zahn verloren. Den will er natürlich nun unter sein Kopfkissen legen – in der Hoffnung, dass die Zahnfee vorbeischauen und den Zahn gegen eine Münze eintauschen wird. Doch darf die Fee das überhaupt, wenn doch für alle Personen eine Ausgangssperre besteht?

Offenbar waren Joaquins Sorgen so groß, dass sich seine Mutter auf Twitter an den argentinischen Präsidenten Alberto Fernández wandte. „Ich muss nachfragen, ob die Zahnfee zu denen zählt, die von der Quarantäne ausgenommen sind“, schreibt sie. „Wir wissen nicht, ob wir ihr einen Brief hinterlassen sollen, denn wir befürchten, dass die Zahnfee sonst Ärger mit dem Gesetz bekommt.“ Und ihre Anfrage bliebt tatsächlich nicht unbeantwortet!

Argentiniens Präsident beruhigt besorgten Joaquin

Präsident Alberto Fernández antwortete auf die berührende Frage von Joaquins Mutter – und beruhigte den besorgten Jungen. „Die Zahnfee kann Belohnungen für ausgefallene Zähne hinterlassen, weil sie nicht unter Quarantäne steht“, erklärte der argentinische Staatschef.

Doch die Zahnfee stellt damit eine deutliche Ausnahme dar, wie der Präsident klarstellt. „Aber der Rest von uns ist es weiterhin. Wir bleiben alle zu Hause! So kümmern wir uns um uns und andere“, schreibt Fernández. Und der Mutter trägt er auf: „Lass Joaquin seinen Zahn unter sein Kissen legen und ihn die Belohnung dafür erhalten!“ Pure Erleichterung also für den siebenjährigen Jungen!

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Übrigens ist die Zahnfee in Argentinien nicht die einzige, für die eine Ausnahme während der Ausgangssperre gilt, so „Tag24“. Auch wichtige Beschäftigte der Agrar- und Exportindustrie sind von dem Verbot ausgenommen. Der Kauf von Lebensmitteln und Medikamenten auf der Straße ist ebenfalls erlaubt. (at)

 
 

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