Filmemacher Joseph Vilsmaier (81) verstorben: Comedy-Legende nimmt emotional Abschied

Der Münchner Regisseur und Kameramann Joseph Vilsmaier ist mit 81 Jahren verstorben.
Der Münchner Regisseur und Kameramann Joseph Vilsmaier ist mit 81 Jahren verstorben.
Foto: imago images / Sven Simon

München. Der Münchner Filmemacher Joseph Vilsmaier ist tot.

Der Regisseur und Kameramann verstarb am Dienstag im Alter von 81 Jahren. Das teilte seine PR-Agentur in München im Auftrag der Familie mit.

Joseph Vilsmaier stirbt mit 81 Jahren

Bekanntheit erlangte der gebürtige Münchner mit dem Kriegsdrama „Stalingrad“ (1993) sowie dem Biopic „Comedian Harmonists“ (1997). Seine Buchadaption „Schlafes Bruder“ wurde 1996 sogar für einen Golden Globe als Bester Fremdsprachiger Film nominiert.

Für die meisten seiner Filme und TV-Projekte nahm Vilsmaier jedoch nicht nur auf dem Regiestuhl, sondern auch hinter der Kamera Platz. Vor seinem Regiedebüt im Jahr 1989 hatte er bereits 19 Jahre lang als Kameramann gearbeitet. Dabei filmte er unter anderem zehn Ausgaben des Tatorts (1974-1985) und die erste Staffel des Ruhrgebietsdramas „Rote Erde“ (1983).

Comedy-Star Michael „Bully“ Herbig, der 2008 die Titelrolle in Vilsmaiers Film „Die Geschichte vom Brandner Kaspar“ verkörperte, nahm auf Instagram emotional Abschied vom Münchner Filmemacher.

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Auch in Vislmaiers letztem Film „Der Boandlkramer und die ewige Liebe“der am 5. November 2020 in die deutschen Kinos kommen soll, steht Herbig vor der Kamera. Zur hochkarätigen Besetzung der Komödie gehören auch Hape Kerkeling, Götz Otto und Hannah Herzsprung. (at)

 
 

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