iPhone: Apple warnt vor Sicherheitslücke – deshalb können jetzt unzählige Apps zum Risiko werden

Sicherheitslücke bei Apple entdeckt: Auch du könntest davon betroffen sein. (Symbolbild)
Sicherheitslücke bei Apple entdeckt: Auch du könntest davon betroffen sein. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / NurPhoto

Lange Zeit galt das iPhone als eines der sichersten Smartphones, da es weniger anfällig für Trojaner, Viren oder andere schädliche Softwares war.

Das mobile Betriebssystem von Apple, das im iPhone verbaut war, sollte komplett anders strukturiert sein und sich deutlich von der Konkurrenz abgrenzen. Doch genau diesen Plan durchkreuzte nun die EU mit ihrer Reform des Digitalmarktes.

iPhone: EU fordert Öffnung des Apple Stores – Gefahr für Kunden steigt

Dem sogenannten „Digital Markets Act“ musste sich natürlich auch Apple beugen. Für alle iPhone-Nutzer sollte das jedoch ein massiver Nachteil bedeuten. Denn: Sie könnten nun häufiger gefährlichen Apps ausgesetzt werden, vor denen sie der Tech-Riese nicht einmal schützen dürfte.

Hintergrund war die Entscheidung der EU, den Wettbewerb zwischen den einzelnen Unternehmen zu verstärken. Apple sollte sich deshalb von der Exklusivität seines Apple Stores verabschieden. Künftig sollte man auch auf dem iPhone Apps von Android-Entwicklern anbieten.

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Das ist Apple:

  • wurde am ersten April 1976 von Steve Jobs, Steve Wozniak und Ron Wayne gegründet
  • ist ein US-amerikanischer Hard- und Softwareentwickler
  • ist auf Computer, Smartphones und Unterhaltungselektronik, Betriebssysteme und Anwendungssoftware spezialisiert
  • hat außerdem ein Internet-Vertriebsportal für Musik und Filme
  • seit 2011 ist Tim Cook der CEO

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iPhone: Apple warnt – Cyber-Kriminelle könnten es nun noch einfacher haben

Doch das könnte die Handys schnell lahmlegen, wie der Konzern rund um CEO Tim Cook betonte. Massive Sicherheitslücken seien zu erwarten. „Sideloading über direkte Downloads oder andere App Stores würde Apples Schutzmechanismen für Sicherheit und Privatsphäre untergraben“, warnte man in einem 30-seitigen Schreiben, das Apple am Mittwoch (13. Oktober) veröffentlichte.

Gefälschte Apps, manipulierte Software-Updates und Anwendungen, die vertrauliche Nutzer-Daten ausspionieren: Auf all das sollten iPhone-Nutzer demnächst verstärkt achten. Für Cyber-Kriminelle sei die EU-Reform geradezu einladend, verstärkt Angriffe auf das Betriebssystem von Apple zu tätigen.

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Warum das „i“ im Namen der Apple-Smartphones bald Geschichte sein dürfte, erfährst du hier.