Instagram: Nutzer werden in merkwürdige Sex-Gruppen gelockt – Experte mit dringender Warnung

Immer mehr Instagram-Benutzer beschweren sich über Spam-Anfragen.
Immer mehr Instagram-Benutzer beschweren sich über Spam-Anfragen.
Foto: imago images / ZUMA Press

Bekommst du in letzter Zeit auch so viele nervige Spam-Anfragen auf Instagram?

Viele Nutzer beschweren sich in den vergangenen Wochen über ungewollte sexuelle Anfragen bei Instagram, die oft auch nackte intime Körperteile zeigen. Das Schweizer Nachrichtenportal „fm1today“ hat darüber mit einem Experten gesprochen. Der hat einen klaren Rat.

Instagram-Nutzer klagen vermehrt über Spam-Nachrichten

Bei den Anfragen handelt es sich in mehr als 99 Prozent nicht um eine Einladung zu einem erotischen Treffen, sondern schlicht und einfach um Werbenachrichten.

Sie fordern dich etwa dazu auf, großbusigen Fakeprofilen einen Besuch abzustatten oder wollen dich zu dubiosen Erotik-Websites locken.

Martin Steiger, Anwalt für Recht im digitalen Raum, empfiehlt laut „fm1today“, diese Links und Profile auf keinen Fall zu öffnen. Meist handele es sich zwar nur um Werbung, es könne aber auch immer mehr dahinter stecken.

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Das ist Instagram:

  • Die Fotoplattform wurde erstmals im Oktober 2010 im App Store veröffentlicht
  • Es ist eine Mischung aus Microblog und audiovisueller Plattform – besonders beliebt sind die vielen Filter
  • Im Juni 2018 gab Instagram bekannt, dass 1 Milliarde Menschen weltweit die App nutzen
  • Die User laden pro Minute mehr als 40.000 Fotos und Videos hoch – das sind knapp 60 Millionen Beiträge pro Tag

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Das kannst du gegen die Fake-Nachrichten machen

Möglicherweise erhältst du weniger dieser Anfragen, wenn du dein Profil auf Privat setzt. Steiger empfiehlt außerdem, Fake-Profile und Anfragen zu melden und die Nachrichten dann zu löschen.

Eine weitere Möglichkeit ist, über Einstellungen > Benachrichtigungen > Direct-Nachrichten Gruppenanfragen zu blockieren.

Du kannst außerdem versuchen, Kommentare zu sperren, die Wörter wie „Unterhose“ enthalten. Das geht unter Einstellungen > Privatsphäre > Kommentare, berichtet „dasding.tv“.

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Fakeanfragen als wachsendes Problem

„Leider ist das Problem seit längerer Zeit bekannt, es ist ein großes und wachsendes“, sagt Martin Steiger, Anwalt für Recht im digitalen Raum, gegenüber „fm1today“. „Instagram zeigt sich allerdings hilflos“, sagt Steiger.

Meistens seien allerdings nur bestimmte Länder oder Hashtags von der Spamflut betroffen, verriet der Experte „fm1today“. (vh)

 
 

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