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Ikea gibt Produkten besondere Namen – DAS steckt wirklich hinter Billy, Kallax und Co.

Ikea: Die Erfolgsgeschichte des Möbelhauses

Die schwedische Möbelhauskette Ikea erfreut sich in Deutschland bei Kunden großer Beliebtheit. Immer mehr Möbelhäuser entstehen und die Umsätze wachsen. Ikea erzielte im abgeschlossene Geschäftsjahr 2020 in Deutschland einen Einzelhandelsumsatz von 5,325 Milliarden Euro.

Fast jeder hat Zuhause ein Billy, ein Kallax, oder ein Malm von Ikea. Der Möbelriese ist für seine skurrilen Produktnamen bekannt.

Doch viele stellen sich die Frage: Wo kommen die Namen her? Und ob man es glaubt oder nicht, hinter Ikeas Namen steckt ein System.

Ikeas Namensgebung hat System

Was für uns nach lustigen schwedischen Fantasiewörtern klingt, ist eigentlich gut durchdacht. Denn je nachdem, welches Produkt man in der Hand hat, ist dieses nach bestimmten skandinavischen Wörtern benannt.

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Das ist Ikea:

  • 1943 in Schweden gegründet
  • Weltweit 433 Filialen
  • Verschiedene Franchise-Nehmer betreiben Ikea-Filialen in einzelnen Ländern
  • 211.000 Mitarbeiter weltweit

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In einem eigenen Blog lüftet Ikea das Geheimnis um die Namen – und es ist erschreckend simpel. Ein kleiner Überblick:

  • Sofas, Sessel und Couchtische sind oft nach schwedischen Orten benannt, wie zum Beispiel „Klippan“, „Söderhamn“ oder „Kallax“.
  • Teppiche hingegen leihen sich ihre Namen aus Dänemark, Betten und Kleiderschränke aus Norwegen.
  • Alle Produkte fürs Bad tragen Namen von Flüssen, Seen und Buchten in Skandinavien.
  • Bei einer Sache wird sorgfältig getrennt: Stoffe und Gardinen haben weibliche Namen (Alvine, Andrietta etc.), wobei Stühle, Schreibtische und Regalsysteme Männernamen wie Alex oder Ingolf tragen.
  • Oftmals gibt sich Ikea aber auch mit Fantasienamen zufrieden, die aus schwedischen Wörtern zusammengebastelt werden. So gibt es zum Beispiel das komisch klingende Geschirr „Kackling“. Der Name kommt vom schwedischen „kackla“, was so viel wie „gackern“ bedeutet.

Ikea: SO entstehen die komischen Namen

Für all die skurrilen Möbelnamen sind tatsächlich nur zwei Schweden verantwortlich. Bewaffnet mit Karten, Wörterbüchern und Lexika machen sie sich auf die Suche nach passenden Namen für neue Ikea-Produkte. Auch wurden sie schon auf Straßenschildern und in Geburtsanzeigen fündig.

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Nur noch kurz geprüft und schon steht der neue Name. Dabei läuft aber nicht immer alles rund. Eine Vase heißt zum Beispiel „Kagge“, ein Bettgestell hingegen „Gutvik“. Im Schwedischen bedeutet ersteres einfach nur „Fässchen“, das zweiter ist der Name eines kleinen schwedischen Dorfes. In Deutschland hingegen runzelt bei diesen Namen der ein oder andere die Stirn.