Ikea: Zoff bei Kunden und es geht diesmal nicht um „Click & Collect“ – „Frechheit“

Ikea: Die Erfolgsgeschichte des Möbelhauses

Ikea: Die Erfolgsgeschichte des Möbelhauses

Die schwedische Möbelhauskette Ikea erfreut sich in Deutschland bei Kunden großer Beliebtheit. Immer mehr Möbelhäuser entstehen und die Umsätze wachsen. Ikea erzielte im abgeschlossene Geschäftsjahr 2020 in Deutschland einen Einzelhandelsumsatz von 5,325 Milliarden Euro.

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Die Diskussion um die „Click & Collect“-Zusatzgebühr von Ikea in Höhe von zehn Euro hat schon nach kurzer Zeit das Potential zum meist diskutierten Thema im Jahr 2021, zumindest bei den Kunden des Möbelhausgigangten Ikea. Ihre Kritik taucht einfach immer wieder zwischen den Kommentaren auf.

Aktuell wollte Ikea passend zu dem Temperaturumschwung den Frühling einläuten und die vielfältige Auswahl der Pflanzen den Kunden schmackhaft machen. Doch die, von manchen als lästig angesehene Gebühr, kommt wieder zur Sprache. Aber das ist nicht alles, was den Kunden stört.

Ikea: Die „Click & Collect“-Diskussion geht weiter

Ikea möchte den Frühlingsstart für viele erleichtern und wirbt aktuell mit seinen Pflanzen. In einem Facebook-Beitrag kündet das schwedische Möbelhaus an: „Zeit für Frühlingsgefühle! Das geht am schnellsten mit frischen Pflanzen in der Wohnung. Unsere große Auswahl an Topfpflanzen lässt sich jetzt bequem per 'Click & Collect' bestellen.“

+++ Ikea: Kunden stürzen sich auf DIESES Produkt – der Grund liegt auf der Hand +++

Autch, da war es schon wieder: Das Ikea-Unwort des Jahres „Click & Collect“. Viele sehen es nicht ein, dafür diese Gebühr zu zahlen. Eine Frau schreibt beispielsweise: „Fürs Zusammenstellen meines Krimskrams, den ich brauche, werde ich kein extra Geld bezahlen.“ Andere Kunden bezeichnen die Gebühr sogar als „dreist“ oder als „Frechheit“. Aber dass diese Zusatzgebühr viele Gemüter erzürnt, haben die meisten ja schon mitgekriegt. Viele wissen aber gar nicht, wieso sich das Möbelhaus dazu entschlossen hat, >>> hier kannst du die Hintergründe erfahren.

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Das ist Ikea:

  • 1943 in Schweden gegründet, inzwischen gibt es weltweit über 400 Filialen
  • Verschiedene Franchisenehmer betreiben Ikea-Filiale in einzelnen Ländern
  • 211.000 Mitarbeiter weltweit
  • 38.8 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2018, in Deutschland rund 5 Milliarden Euro

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Aber nun entfachte sich eine neue Diskussion auf Facebook. Ikea wirbt seit geraumer Zeit für das Thema Nachhaltigkeit. Da fragt sich plötzlich eine Kundin wie nachhaltig beziehungsweise regional die Pflanzen, die Ikea anwirbt, überhaupt sind: „Mich würde interessieren von wo ihr eure Grünpflanzen bezieht. Gerade die nicht einheimischen und wie diese angebaut werden. Kann man das eventuell auf eurer Homepage oder so nachvollziehen bzw. nachlesen?“

Ikea-Kunden wundern sich über Ursprung der Pflanzen

Die Kundin bekommt tatsächlich eine Antwort von dem Social-Media Verantwortlichen von Ikea: „Wir versuchen unsere Grünpflanzen so lokal wie möglich zu beziehen, deshalb werden sie hauptsächlich in derselben Region produziert, in der sie dann auch verkauft werden. Für Europa wird die Mehrheit unserer Pflanzen in den Niederlanden, Belgien, Dänemark und Deutschland angebaut.“

Diese Antwort befriedigt anscheinend nicht alle. Viele reagieren ziemlich ironisch auf diese Antwort. Eine Frau schreibt beispielsweise „sehr regional“ und schickt einen lachenden Smiley hinterher. Eine andere stellt den Werbebeitrag an sich in Frage: „Man sollte nicht mit regionaler Pflanzenkultur werben, wenn zehn Prozent aus Deutschland kommt, oder?“

Ikea: Sind die Pflanzen wirklich regional?

Wo die Dame ihre Statistiken bezieht, verrät sie leider nicht. Andere verteidigen aber auch das Möbelhaus: „Na ja, sollen die Pflanzen für Köln aus Köln kommen und die für Ikea Berlin aus Berlin?“

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Dabei entsteht am Ende auch noch eine Diskussion über den Regionalitätsbegriff an sich. Aber da es sich bei den Herkunftsländern der Pflanzen schließlich um Nachbarländern von Deutschland handelt, wäre ein energieschonender Transport via Zugverkehr zumindest möglich. Das wäre dann auch nachhaltiger als ein Import aus Südamerika.

Wenigstens haben die Kunden in dieser kurzen Diskussion die „Click & Collect“-Gebühr vergessen. Außerdem gibt es auch ein Land, in dem Ikea-Kunden von der zehn Euro Gebühr verschont bleiben, >>> erfahre hier, wo du die Zusatzgebühr sparst. (pag)