Ikea: Neuerung im Möbelhaus – DAMIT hättest du nicht gerechnet

Ikea will sich neu erfinden und plant diese Änderungen. (Symbolfoto)
Ikea will sich neu erfinden und plant diese Änderungen. (Symbolfoto)
Foto: imago images / ZUMA Press

Ein Einkauf bei Ikea nimmt stets etwas Zeit in Anspruch: Auf labyrinthartigen Pfaden irrt man durch die gigantischen Hallen des Möbelhauses – und muss anschließend unhandliche, große Kartons irgendwie ins Auto verfrachten.

Doch damit soll jetzt Schluss sein, wie der „Münchner Merkur“ berichtet. Denn Ikea geht mit einem neuen Konzept an den Start: Die Einrichtungskette will in Zukunft mit kleineren Stores arbeiten, mit einer Größe von rund 8.000 bis 10.000 Quadratmetern. In Paris wurde im Mai 2019 sogar schon eine solche Filiale eröffnet – mit lediglich 5.400 Quadratmetern Fläche.

Eine Art „Mini-Ikea“ also – doch wie soll das funktionieren? Wie sollen die ganzen Möbel in diesen verkleinerten Gebäuden Platz finden?

Ikea: Liefern statt mitnehmen – das neue „Mini-Ikea“-Konzept

Die Antwort ist simpel: Es sind gar nicht alle Möbel vor Ort. Am Beispiel der Pariser Premieren-Filiale lässt sich das Prinzip gut veranschaulichen: Dort werden zwar über 4.100 Produkte vor Ort physisch gezeigt, davon können aber lediglich 1.500 Artikel direkt gekauft und mitgenommen werden. Alle anderen Produkte werden an den Kunden geliefert.

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Wie der „Münchner Merkur“ berichtet, soll es dafür außerhalb der Innenstädte Distributionszentren geben – entweder werden die Möbel von dort geliefert oder können vom Kunden dort entgegengenommen werden.

Ikea: Größerer Fokus auf Online-Handel

Mit diesem Schritt baut der schwedische Möbel-Gigant sein Online-Geschäft aus. In Deutschland generiert Ikea bereits fast 10 Prozent seines Umsatzes über den Verkauf im Netz. Diese Zahl soll in Zukunft noch wachsen, damit sich Ikea gegen Online-Möbelhändler wie „Home24“ oder auch „Amazon“ behaupten kann.

 
 

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