Ikea: Kaum zu glauben! Wegen dieses Tricks kaufen Kunden beim Möbel-Riesen mehr als sie eigentlich wollen

Ikea: Die Erfolgsgeschichte des Möbelhauses

Ikea: Die Erfolgsgeschichte des Möbelhauses

Die schwedische Möbelhauskette Ikea erfreut sich in Deutschland bei Kunden großer Beliebtheit. Immer mehr Möbelhäuser entstehen und die Umsätze wachsen. Ikea erzielte im abgeschlossene Geschäftsjahr 2020 in Deutschland einen Einzelhandelsumsatz von 5,325 Milliarden Euro.

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Bei Ikea sind mal wieder mehr Kerzen als geplant in deinem Einkaufswagen gelandet?

Kein Wunder, denn genau so wünscht sich der Möbelriese das. Ikea nutzt einen Trick, damit du mehr kaufst, als du eigentlich geplant hast. Darüber berichtet der „Focus“.

Ikea: Deswegen kaufst du immer mehr, als du willst

Als Haupttäter machen sich bei diesem Trick die berühmten blauen oder gelben Tragetaschen einen Namen. Sie sind verblüffend riesig. 71 Liter passen hinein – damit du möglichst viele Produkte darin bis zur Kasse schleppen kannst.

Nicht nur passt viel in sie hinein. Weil sie so groß sind, wirkt dein Einkauf optisch kleiner. Die Folge: Du greifst im nächsten Regal wieder zu, in der Tüte ist ja noch Platz.

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Das ist Ikea:

  • 1943 in Schweden gegründet
  • Weltweit 433 Filialen
  • Verschiedene Franchise-Nehmer betreiben Ikea-Filialen in einzelnen Ländern
  • 211.000 Mitarbeiter weltweit

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Ähnlich läuft es bei Aldi, Lidl und Co. ab. Auch hier bestechen die Einkaufswagen nicht gerade durch eine kompakte Größe. Hier gilt: Mehr ist mehr. Ein leerer Einkaufswagen lädt dazu ein, ihn weiter zu befüllen. Aus einem Wocheneinkauf wird so auch leicht mal der Monatseinkauf...

Ikea: Größere Tüten und Einkaufswagen – das steckt wirklich dahinter

So bestätigt es auch der Marketingexperte Roger Rankel laut „Focus Magazin“. „Wenn der Einkaufswagen größer ist, kaufen wir auch wirklich etwas mehr ein“, sagt er. „Es gibt zwar in unserem Gehirn ab einer gewissen Größe einen Stopp. Wenn der Wagen zu groß ist, haben wir keinen Referenzwert mehr. Aber wenn er nur ein bisschen größer ist als der, den wir kennen, dann kaufen wir mehr. Das ist erwiesen. “

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Auch die Form des Einkaufswagens ist laut Rankel genaustens durchdacht. Dieser sei immer schräg zugeschnitten. Wieso? „Weil dann nach und nach das, was wir schon reingelegt haben, zu uns hin und aus unserem Sichtfeld rutscht. Dadurch nehmen wir nicht mehr so bewusst wahr, was wir schon alles eingepackt haben – und legen noch mehr rein“, sagte dem „Focus“. (vh)