Ikea: Kunden plündern im Lockdown das Sortiment – „Das gibts doch gar nicht“

Ikea: Kunden plündern im Lockdown das Sortiment. (Symbolbild)
Ikea: Kunden plündern im Lockdown das Sortiment. (Symbolbild)
Foto: imago images / Christian Spicker

Ikea bietet für seine Kunden unterschiedlichste Produkte an. Neben Möbeln gibt es auch Deko-Artikel und andere kleine Produkte.

Jetzt im Lockdown scheinen die Kunden ordentlich bei Ikea einzukaufen. Das hat aber nicht nur positive Folgen.

Ikea: Kunden plündern im Lockdown das Sortiment

Wegen der Corona-Pandemie verzichten einige Kunden auf einen Besuch der Einrichtungshäuser des Möbelgiganten. Das muss aber nicht heißen, dass der Konzern weniger Produkte verkauft. Viele Deutsche nutzen nun mehr den Online-Shop.

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Das ist Ikea:

  • 1943 in Schweden gegründet
  • Weltweit 433 Filialen
  • Verschiedene Franchisenehmer betreiben Ikea-Filiale in einzelnen Ländern
  • 211.000 Mitarbeiter weltweit
  • 38.8 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2018
  • Ikea Deutschland 5 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2018

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Jetzt haben sich aber einige Kunden bei Ikea darüber beschwert, dass einige Produkte nicht mehr zu kaufen seien. Außerdem wären die Lieferzeiten teilweise sehr lang.

Ikea: Kunden beschweren sich über Lieferengpässe

In den letzten Tagen häufen sich die Posts auf der Facebook-Seite von Ikea, in denen sich Kunden über das Angebot oder die Lieferzeiten beschweren. „Ist es momentan nicht möglich irgendwelche Schränke bei euch zu bestellen“, fragt eine Frau beispielsweise. Sie versuche seit Tagen einen Schrank zu bestellen, aber weder online noch im Markt habe sie Erfolg gehabt. „Das gibts doch gar nicht. Oder doch“, fragt sie etwas ratlos.

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Auch ein anderer Kunde berichtet, dass er für einige kleine Artikel eine Lieferzeit von 14 Tagen bestätigt bekommen habe. Ein weiterer Mann schreibt, dass er in Norddeutschland gewünschte Küchenelemente nicht kaufen konnte. Auch die Regale in den Filialen in Bremerhaven, Oldenburg oder Brinkum seien sehr leer. „Trotz 20 Jahre IKEA Treue scheint es wohl an der Zeit zu sein, den kleineren vor Ort verorteten Anbietern eine Chance zu geben, dort ist auch der Service besser, indem man Liefertermine genau einhält und bestimmt“, schreibt er frustriert.

Ikea: Was sagt der Möbelgigant zu der Kritik?

Ikea antwortet der Kundin unter ihrem Facebook-Post. „Selbstverständlich haben wir ein großes Interesse daran etwas zu verkaufen“, so Ikea.

Es sei der aktuellen Situation geschuldet, dass der Möbelgigant derzeit Lieferschwierigkeiten habe. „Einlieferungen erfolgen jedoch weiterhin“, heißt es weiter. Ob das den verärgerten Kunden als Antwort reicht, darf zumindest bezweifelt werden. (gb)

 
 

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