Ikea: Heftige Vorwürfe! DAS wurde Kunden beim Einkaufen angetan

Ikea Frankreich muss sich wegen Bespitzelung von Kunden verantworten.
Ikea Frankreich muss sich wegen Bespitzelung von Kunden verantworten.
Foto: imago images/Hans Lucas

Für den schwedischen Möbelriesen Ikea kommt es in Frankreich ganz schön dicke. Dort stehen ehemalige Chefs von Ikea Frankreich sowie der gesamte Konzern und weitere 13 Menschen vor Gericht.

Und das aus gutem Grund: Ikea Frankreich soll laut der Staatsanwaltschaft nämlich unliebsame Mitarbeiter und Kunden über Jahre bespitzelt haben.

Ikea Frankreich soll Kunden und Mitarbeiter bespitzelt haben

Dabei geht es um den Zeitraum 2009 bis 2012. Die Satirezeitung „Canard Enchaîne“ deckte 2012 auf, dass das Unternehmen ein Bespitzelungssystem einsetzte, das sich vor allem gegen gewerkschaftlich engagierte Mitarbeiter und streitbare Kunden richtete.

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Und darin war sogar die französische Polizei verwickelt. Um Informationen zu Vorstrafen oder anderen registrierten Einträgen zu erhalten, lieferten Polizeibeamte die vertraulichen Daten gegen Geld ab. Die Polizisten sind deswegen ebenfalls auf der Anklagebank.

Auch Polizisten unter den Angeklagten

Neben ihnen nehmen die beiden ehemaligen Chefs von Ikea Frankreich, Stefan Vanoverbeke und Jean-Louis Baillot, Platz.

Nach Bekanntwerden des Skandals verkündete Ikea eine Reihe von Maßnahmen, um sein Image aufzupolieren. Ikea betreibt in Frankreich 34 Filialen und beschäftigt etwa 10.000 Angestellte. (fb)

 
 

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