Veröffentlicht inVermischtes

Ikea: Steckt hinter dem Click&Collect-Service ein fieser Plan? Jetzt reagiert der Möbel-Riese

Ikea: Die Erfolgsgeschichte des Möbelhauses

Die schwedische Möbelhauskette Ikea erfreut sich in Deutschland bei Kunden großer Beliebtheit. Immer mehr Möbelhäuser entstehen und die Umsätze wachsen. Ikea erzielte im abgeschlossene Geschäftsjahr 2020 in Deutschland einen Einzelhandelsumsatz von 5,325 Milliarden Euro.

Über diesen Vorgang sind einige Kunden von Ikea mehr als nur irritiert.

Es geht um den Onlineshop von Ikea, mehrere beliebte Produkte und den Click&Collect-Service. Aber eins nach dem anderen.

Ikea: Kunden beschweren sich

Auf der Facebook-Seite von Ikea mehren sich in den vergangenen Tagen die Beschwerden zu ein und demselben Phänomen. Kunden entdecken ihre Lieblingsprodukte im Onlineshop. Dort wird ihnen angezeigt, dass die jeweiligen Produkte im Markt in ihrer Region vorrätig sind.

Wenn die Kunden dann die jeweiligen Produkte bestellen wollen, erhalten sie allerdings regelmäßig die Info, dass die Produkte derzeit nicht für eine Online-Bestellung verfügbar wären. Stattdessen könnten die Kunden ihre Lieblingsprodukte jedoch per Click&Collect im Markt in ihrer Heimatregion kaufen.

Der Verdacht mancher Kunden: Ikea möchte die Kunden möglicherweise dazu bringen, die Waren in den Märkten zu kaufen. Für den Click&Collect-Service verlangt Ikea derzeit eine Servicepauschale von 10 Euro. Auf diese Weise würde das Unternehmen von jedem Kunden zusätzliche 10 Euro abkassieren.

Ikea-Kundin hat bösen Verdacht

So schildert es zum Beispiel auch eine Kundin, die bei Ikea gerne Teller gekauft hätte: „Gladelig Teller sind im Onlineshop als verfügbar angegeben. In meinem Warenhaus sind auch noch 179 Stück verfügbar. Aber wenn ich sie online bestellen möchte, dann bekomme ich nur die Info ‚Lieferung zur Zeit nicht möglich. Im Moment können wir eine Lieferung an diese Postleitzahl nicht ermöglichen‘.“

Ihr Verdacht: „Schön, dass ihr gerne die 10 Euro für Click & Collect einsacken wollt. Aber nachdem die Teller jetzt über sechs Monate nicht verfügbar waren, hab ich es dann doch nicht so dringend nötig, fast genauso viel an Abholkosten dafür zu bezahlen wie für die Teller selbst.“

———————-

Mehr zu Ikea:

Ikea: Meterlange Kassenbons für Kunden – DAS steckt dahinter

Ikea: Einkauf „eskaliert“ völlig! Paar sorgt im Netz für Wirbel

Ikea: Kunden regen sich über DIESES Vorgehen auf – der Möbel-Riese hat eine simple Erklärung

———————-

Ikea antwortet

Die Antwort von Ikea lässt nicht lange auf sich warten und räumt die Missverständnisse vieler Kunden wohl schnell aus der Welt. „Bestellungen über unseren Onlineshop werden nicht durch unsere Ikea-Häuser bearbeitet“, lässt das Unternehmen wissen: „Die Auslieferung erfolgt durch ein Zentrallager in deiner Nähe.“ (dhe)