Ikea: Aushang sorgt bei vielen für Wut – dabei ist er absolut richtig!

Ein Ikea-Aushang spaltet die Meinungen. (Symbolbild)
Ein Ikea-Aushang spaltet die Meinungen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Alex Halada

Ein Ikea-Aushang in der Schweiz sorgt bei vielen Kunden für Wut. Dabei ist er absolut richtig. Auch deutsche Ikea-Kunden betrifft das Thema.

Auf Twitter hat eine Frau einen Aushang von Ikea abfotografiert und gepostet. Dazu schreibt sie: „Corona-Leugner toben. Ikea Schweiz hat was richtiggemacht.“ Auf dem Bild sind zwei Männchen mit Maske zu sehen.

Ikea: Aushang sorgt bei vielen Kunden für Wut

Dazu der Hinweis: „Während der Öffnungszeiten gilt eine Maskenpflicht für alle Kunden und Mitarbeitenden. Ikea Schweiz akzeptiert kein ärztliches Zeugnis, um das Einrichtungshaus ohne Maske zu betreten.“

Die Diskussion um Atteste für das Nichttragen einer Maske ist groß. Schon oft gab es Berichte über Ärzte, die das Schreiben ausgestellt haben, obwohl ein medizinischer Grund nicht vorliegt. Dem Ganzen will Ikea ein Riegel vorschieben.

Auf Twitter sorgt der Aushang für Empörung bei etlichen Nutzern. Kommentar: „Menschen mit Behinderung werden benachteiligt. Nur weil Armleuchter sich gefakte Atteste besorgen, haben die das Nachsehen, die sowieso immer das Nachsehen haben.“

Eine Mutter berichtet außerdem, dass ihre Tochter (9) psychotisch ist und deswegen keine Maske tragen kann. „Sie kann ihren Lieblingsladen nicht mehr betreten, weil diese ihr Attest nicht akzeptieren. Mein behindertes Kind muss damit leben, dass es nun also noch mehr behindert wird.“

Dennoch versteht sie die Regelung bei Ikea: „Ich verstehe die Wut auf gefälschte Atteste. Das zu verallgemeinern empfinde ich als diskriminierend und falsch.“

Andere wiederum befürworten die Entscheidung: „Danke Ikea. Ich weiß, dass Personen mit echten medizinischen Gründen hier Nachteile haben. Aber trotzdem überwiegt der Schutz aller Kunden und gerade die chronisch Kranken profitieren an meisten davon, wenn Covid-19 eingedämmt wird.“

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Das ist Ikea:

  • 1943 in Schweden gegründet
  • Weltweit 433 Filialen
  • 211.000 Mitarbeiter weltweit
  • 38.8 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2018
  • Ikea Deutschland 5 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2018

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Ikea: Ist es in Deutschland auch so?

Ein weiterer Kommentar: „Wenn sich tatsächlich nur Menschen von der Maskenpflicht befreien ließen, bei denen es einen echten medizinischen Grund gibt, müsste Ikea nicht so reagieren.“

Diese Regelungen gelten bei Ikea in Deutschland

Und wie sieht es bei uns in Deutschland aus? Auch hier dürfen Kunden ohne Maske nicht ins Möbelhaus. Auf der Homepage von Ikea heißt es: „Dies gilt auch für den Fall, dass ein ärztliches Attest vorliegt.“

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Ikea sagt außerdem: „Um dies auch für Kunden mit Attest so angenehm wie möglich zu gestalten, akzeptieren wir ebenfalls Schal, Tuch oder Rollkragenpullover als Schutz. Wo immer möglich, bieten wir den betroffenen Kunden auch einen Schutzschild an.“ (ldi)

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