Hurrikan: Schneise der Verwüstung – mehrere Menschen sterben ++ Hunderttausende ohne Strom

Der Hurrikan „Laura“ hat in den USA eine Schneise der Zerstörung hinterlassen.
Der Hurrikan „Laura“ hat in den USA eine Schneise der Zerstörung hinterlassen.
Foto: imago images / ZUMA Wire

Die Einwohner der USA sind aktuell wirklich nicht zu beneiden. Neben den aktuellen Unruhen und der Corona-Krise wurde das Land nun auch noch von einem sehr starken Hurrikan heimgesucht.

Der Hurrikan hinterließ eine Schneise der Verwüstung. Hunderttausende Menschen wurden von den Behörden angewiesen sich in Sicherheit zu bringen.

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Hurrikan hinterlässt pures Chaos in den USA

Am Donnerstagabend traf der Hurrikan „Laura“ mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 240 Kilometern pro Stunde erstmals auf das Festland der USA.

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Infos zu Hurrikans:

  • Ein Hurrikan ist ein tropischer Regensturm
  • Sie entstehen in der Regel zwischen Mai und September
  • Für einen Hurrikan muss mindestens die Windstärke zwölf erreicht werden
  • Die offizielle Saison dauert im Atlantik und Nordpazifik von 1. Juni bis zum 30. November.

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Am Mittwoch hatte sich der Hurrikan über dem Meer schnell von der Stufe zwei auf Stufe vier gesteigert. Die Behörden wiesen daraufhin Hunderttausende Menschen an sich in Sicherheit zu brigen. Je näher „Laura“ der Küste kam, desto eindringlicher wurden die Warnungen. Letztlich schrieb die Nationale Hurrikanzentrale, dass es sich um eine „lebensbedrohliche Situation“ handle.

USA: Hurrikan fordert sechs Menschenleben

Besonders stark wurde der US-Bundesstaat Louisiana getroffen. Mindestens sechs Menschen kamen ums Leben. Vier Menschen verloren ihr Leben, da Bäume auf Häuser stürzten.

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Eine weitere Person befand sich während des Hurrikans auf ihrem Boot und ertrank. Ein anderer Mensch starb an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung, welche durch einen Notstrom-Generator ausgelöst wurde.

DAS brachte der Hurrikan mit sich

Der Hurrikan deckte Decher ab, riss Fassaden von Häusern und ließ Strommasten einknicken. Außerdem drückte er Meerwasser weit bis ins Landesinnere.

Die Stadt Lake Charles erwischte es besonders heftig. In der Umgebung wurden auch Wasserwerke beschädigt, wodurch die Wasserversorgung der Stadt – wie auch die Stromversorgung – nicht mehr aufrecht erhalten werden konnte. Für die Einwohner könnte das eine wochenlange Tortur bedeuten. Noch ist unklar, wann es in der Stadt wieder Strom und Wasser im normalen Umfang geben wird.

Außerdem stürzte in der Stadt wegen des Hurrikans der Antennenmast eines Senders auf ein Studio und durchschlug das Dach – zum Glück war es vorher rechtzeitig evakuiert worden. In der Nahe der von Lake Charles brannte eine Chemiefarbrik. Laut der Polizei habe es ein Chlorgasleck gegeben. Die Anwohner wurden aufgefordert ihre Häuser deswegen auch weiterhin nicht zu verlassen.

Wütet der Hurrikan „Laura“ immer noch?

Am Freitag schwächte sich der Hurrikan glücklicherweise zu einem Tropensturm ab, Trotzdem warnte das Nationale Hurrikanzentrum vor Überflutungen und einer Tornado-Gefahr.

Bisher war „Laura“ der stärkste Hurrikan der Saison. (gb mit dpa)

 
 

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