Hund: Wie gefährlich ist das Coronavirus für mein Tier?

Welche Gefahr hat das Coronavirus für deinen Hund?
Welche Gefahr hat das Coronavirus für deinen Hund?
Foto: imago images / ingimage

Das Coronavirus ist in Deutschland angekommen! In mehreren Bundesländern gab es inzwischen bestätigte Fälle. Mit weiteren ist zu rechnen. Denn neue Infektionsketten seien „teilweise nicht mehr nachvollziehbar“, wie Gesundheitsminister Jens Spahn am Mittwochnachmittag erklärte.

Für den Menschen kann die Krankheit lebensgefährlich werden, vor allem, wenn Vorerkrankungen vorliegen. Die Letalität soll laut Schätzungen eines Virologen aus Düsseldorf bei etwa zwei Prozent liegen. Heißt: Von 100 Erkrankten verläuft das Coronavirus bei zwei von ihnen tödlich. Mit einer möglichen Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland stellen sich nun immer mehr Haustierbesitzer in Deutschland die Frage: Wie sicher sind eigentlich mein Hund oder meine Katze? Oder kann ich mich sogar bei meinem Hund anstecken?

Hund: Diese Auswirkungen hat das Coronavirus

Gerade im Netz geistern zu diesen Fragen rund um das Thema Hund viele Halbwahrheiten und Gerüchte. Dabei gilt grundsätzlich: Durchatmen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich der Frage bereits vor einigen Wochen im Internet angenommen und gibt Entwarnung.

„Aktuell gibt es keine Beweise, dass Haustiere wie Hunde oder Katzen mit dem neuen Coronavirus infiziert werden können“, heißt es von der WHO.

Dennoch sei es natürlich immer gut, sich seine Hände nach dem Kontakt mit Tieren gründlich mit Seife und Wasser zu waschen. Nicht zum Schutz vor dem Coronavirus, sondern vor anderen Bakterien wie E-Coli oder Salmonellen.

Mit diesem Coronavirus kann sich dein Hund doch infizieren

Immer wieder liest man in den Sozialen Netzwerken jedoch, dass bei einigen Hunden Coronaviren festgestellt werden. Das ist auch richtig – doch es gibt eine entscheidende Einschränkung. Coronaviren bezeichnen einen ganzen Stamm von Viren. Bei dem neuen, für den Menschen gefährlichen Erreger handelt es sich um den Virus „SARS-CoV-2“.

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Bei Hunden hingegen handelt es sich um Viren mit den Abkürzungen „CCoV“ und „CCV“. Über deren Verlauf informiert beispielsweise das „Labor für klinische Diagnostik“.

Dort heißt es für die Coronavirus-Infektion von Hunden: „Eine Infektion mit caninen Coronaviren (CCoV, CCV) verläuft meist asymptomatisch oder führt allenfalls zu milden, nicht-hämorrhagischen Durchfällen. Bei Welpen sind auch schwere Krankheitsverläufe mit hämorrhagischer Gastroenteritis möglich.“ Es handelt sich also nicht nur um einen gänzlich anderen Virus, sondern auch um andere Symptome.

Zehntausende Tiere in China in schwieriger Lage

Dramatisch ist die Lage allerdings für viele Hunde und Katzen in China – vor allem in der Region rund um das vermutete Epizentrum, die chinesische Metropole Wuhan. Ganze Städte und Gemeinden wurden dort von der Außenwelt abgeschnitten, Filmaufnahmen aus den betroffenen Gebieten erinnern an eine Geisterstadt.

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Vor dem „Lockdown“ in Wuhan hatten Millionen Menschen die Flucht aus der Stadt ergriffen. Nicht selten ließen sie dabei jedoch ihre Haustiere zurück. Eine Petition fordert nun: „Rettet die 30.000 in Wuhan zurückgelassenen Tiere!“ Sie seien „in ihren Häusern gefangen, ohne Wasser und ohne Futter“.

Die Petition fordert die chinesische Regierung zum Eingreifen auf, um die vielen zurückgelassenen Tiere zu retten. Andernfalls drohe ihnen der Hungertod. (dav)

 
 

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