Hund: Vierbeiner aus grausamen Zuständen gerettet – „Knietief in Fäkalien“

So grausam und traurig ist die Geschichte von Hündin Hanna

So grausam und traurig ist die Geschichte von Hündin Hanna

Hündin Hanna aus dem Tierheim in Gelsenkirchen hat einen grausamen Leidensweg hinter sich. Ihre Vorbesitzer haben die Kangal-Hündin schwer misshandelt.

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Was mancher Hund von seinem Zweibeiner angetan bekommt, ist kaum zu glauben und nur schwer zu ertragen!

Besonders Tierheime berichten immer wieder von schrecklichen Hunde-Schicksalen. Aus welcher furchtbaren Lage dieser Hund und seine Gefährten gerettet werden mussten, macht sprachlos!

Hund: Verstörende Fotos zeigen verwahrloste, verängstigte Vierbeiner

Der Schock ist aus jeder Zeile eines Facebook-Beitrags zu lesen, den das „Tierheim Hof“ im bayrischen Erlalohe nun veröffentlich hat! Darin schildern die Mitarbeiter das grausame Schicksal, das die die neusten Bewohner des Tierheims in ihrem alten „Zuhause“ erleiden mussten.

„Das Tierheim Hof nahm neun Hunde mit stark verfilztem Fell auf, wie die Bilder eindrücklich zeigen“, beginnt der Beitrag. „Ihre Krallen waren eingewachsen, viele haben entzündete Ohren und Augen und die Tiere konnten fast nicht mehr laufen", beschreibt Tanja Bujak, die Vorsitzende des Tierheims Hof, den Zustand der Vierbeiner.

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Der Haushund als Begleiter des Menschen:

  • Domestizierung fand vor etwa 15.000 bis 100.000 Jahren statt
  • die wilde Stammform ist der Wolf
  • weltweit gibt es etwa 500 Millionen Haushunde
  • allein in Deutschland leben 9 Millionen als Haustiere

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Das Haus durften die Mitarbeiter bei dem Rettungseinsatz der Tiere nicht betreten, heißt es weiter. Cornelia Hoja aus Pfaffengrün habe zehn Hunde vor dem Haus aufgenommen, als sie eintraf. „Uns wurde gesagt, wir würden knietief in Fäkalien stehen, wenn wir das Haus betreten“, schildert sie die Ereignisse. „Eine Hündin hatte im Haus über Nacht noch ein Baby bekommen“, heißt es weiter. Auch der Welpe sei aufgenommen worden, sei kurz darauf jedoch verstorben.

Hund aus Bayern und seine Gefährten müssen von Unmengen Fell befreit werden

Doch in welchem Zustand sind die Hunde jetzt? Viele seien verstört und kraftlos. Keiner der Hunde sei kastriert. Auch eine zweite Hündin erwarte daher Junge.

Einen kleinen Lichtblick gibt es jedoch, denn immerhin konnten die Tierheims-Mitarbeiter die Hunde von ihrem schweren und stark verfilzten Fell befreien. Bilder, die dazu auf Facebook veröffentlicht wurden, zeigen wie nötig das war:

„Auf dem einen Bild denkt man ja, die Person hält einen Hund hoch, aber es ist nur das Fell“, so Tanja Bujak. „Es ist Wahnsinn, furchtbare Zustände. Und die Füße stinken und sind eingewachsen, teils Entzündungen und Parasiten...“

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Im „Tierheim Hof“ werden die verwahrlosten Tiere nun weiter versorgt. Wir hoffen, dass sie sich schnell erholen und bald eine zweite Chance auf ein liebevolles Zuhause bekommen! (alp)

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