Hund: Schock-Video! Polizei verprügelt Vierbeiner – Zeuge: „Es war schwer mit anzusehen“

Was tut dieser Polizist da seinem Hund an? Ein Schock-Video aus den USA sorgt seit einigen Tagen im Netz für Aufsehen. (Symbolbild)
Was tut dieser Polizist da seinem Hund an? Ein Schock-Video aus den USA sorgt seit einigen Tagen im Netz für Aufsehen. (Symbolbild)
Foto: imago images / 7aktuell

Vacaville. Was tut dieser Polizist da seinem Hund an? Ein Schock-Video aus den USA sorgt seit einigen Tagen im Netz für Aufsehen.

In der kalifornischen Stadt Vacaville, rund 90 Kilometer nordöstlich von San Francisco, hat der Zivilist Roberto Palomino eine schockierende Szene mit seinem Handy aufgenommen. Ein Polizeibeamter schlägt dabei offenbar äußert brutal auf einen Hund ein, der unter ihm am Boden liegt.

Hund von Polizist ins Gesicht geschlagen – Schock-Video!

Palomino sei auf die Szene aufmerksam geworden, als er das Heulen eines Hundes hörte. „Als ich nachsah, schlug der Beamte den Hund immer und immer wieder“, berichtet er. „Ich war derart geschockt, dass ich nur noch daran denken konnte, zu filmen.“

Das rund 25-sekündige Video ist unserer Redaktion bekannt. Es endet damit, dass der Polizist in Richtung der Handykamera aufblickt und Palomino sich wegduckt. „Ich bin mir sicher, er hat mich gesehen“, berichtet er. Der Polizist habe anschließend etwas in den Kofferraum seines Wagens gepackt und sei mit seinem Hund davongefahren.

Zeuge fürchtete um sein Leben

Der Schock bei Palomino sitzt tief: „Er hat den Hund direkt ins Gesicht geschlagen. Es war schwer mit anzusehen.“ Den Mann plagen nun sogar Gewissensbisse: „Es tut mir leid. Ich fürchtete um mein Leben und bin nicht dazwischengegangen.“ Sein Handyvideo ging daraufhin durch die US-Medien und sammelte auf Facebook bereits über 1.000 Kommentare.

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Auf Nachfrage des US-Senders ABC7 gab Palomino an, den Hund für mindestens fünf Minuten jaulen gehört zu haben. Zudem berichtet er von mindestens zehn Schlägen des Polizeibeamten gegen den Vierbeiner. Sein Handyvideo zeigt nur einen einzigen Schlag.

Ging der Hund zuvor auf seinen Betreuer los?

Die Polizei in Vacaville weist die Vorwürfe zurück. Auf Facebook postete die Polizeibehörde ein ausführliches Statement zu dem Vorfall: „Wir wollen unserer Gemeinde versichern, dass unser Hundeprogramm eines der geliebtesten in unserer Behörde ist. Unsere vierbeinigen Partner sind viel mehr als ein Werkzeug, sie sind Mitglieder unserer Polizeifamilie.“

Das Video zeige Ausschnitte einer Trainingseinheit zwischen einem Beamten und seinem Hund, erklärt der örtliche Polizeichef Matt Lydon gegenüber ABC7. Der Beamte habe mit seinem Hund Übungen zur Betäubungsmittelsuche durchgeführt. Anschließend sollte der Vierbeiner mit einem Spielzeug belohnt werden, wollte dieses am Ende aber nicht zurückgeben. „Der Hund wurde wütend auf seinen Betreuer und ging auf ihn los, um ihn zu beißen“, beschreibt Lydon die Szene. Doch zu einem Biss durch den Hund kam es am Ende nicht.

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Auf die Nachfrage des US-Senders, ob zehn Schläge gegen einen Hund in diesem Fall wirklich nötig seien, antwortete der Polizeichef ausweichend: „Ich bin nicht in der Lage, über Dinge zu sprechen, die ich nicht selbst beobachtet habe.“

Polizist wollte Hund zeigen, „wer das Sagen hat“

Der Beamte in dem Handyvideo ist nach bisherigem Kenntnisstand einer von vier Hundetrainern in der örtlichen Polizeibehörde. Er ist seit elf Jahren Polizist, arbeitet jedoch erst seit wenigen Monaten mit den Polizeihunden.

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Sein Vorgehen will Polizeichef Lydon nicht direkt verurteilen. Der Beamte habe den Hund in eine Position gebracht, von der aus er Dominanz über ihn ausüben könne, erklärt Lydon. Dies sei im Hundetraining ganz normal, um „dem Hund zu zeigen, wer das Sagen hat.“

Die Polizeibehörde will den Vorfall aus dem Video nun untersuchen. Der Beamte hätte noch drei Monate in der Hundeabteilung arbeiten sollen. Laut ABC7 ist es unklar, ob gegen den Mann eine disziplinarische Maßnahme ausgesprochen werde. (at)

 
 

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