Hund spielt im Schnee – dann schwebt er plötzlich in Lebensgefahr

Ein Hund spielte nichtsahnend in Schnee. Wenig später verschlechterte sich seine Lage sehr. (Symbolbild)
Ein Hund spielte nichtsahnend in Schnee. Wenig später verschlechterte sich seine Lage sehr. (Symbolbild)
Foto: imago images

Es ist so süß, Hunden dabei zuzusehen, wie sie vergnügt durch den Schnee tollen. Doch was wie ein lustiges Spiel aussieht, kann ganz schnell bitterer Ernst werden.

So geschah es dem Hund, dessen Frau nun bei Facebook ihr Leid klagt. Er spielte nur fröhlich im Schnee. Wenig später kämpfte der Vierbeiner jedoch um sein Leben.

Hund im Schnee: Vierbeiner geht es plötzlich sehr schlecht

Von dem Geschehen berichtet die Besitzerin des Hundes über Facebook. „Angefangen hatte es gestern Mittag. Mir fiel auf, dass Aaron ungewöhnlich verhalten sein Mittagessen begann und nur gut die Hälfte davon verdrückte. Kurz darauf musste er sich 2x übergeben, rollte sich anschließend auf seiner Decke zusammen und begann zu zittern“, schreibt sie in dem Post.

Daraufhin sei sie sehr besorgt gewesen, da diese Symptome bei Hunden auf eine Vergiftung hindeuten würden. Deswegen kontaktierte sie einen Tierarzt, der sich auch um den Vierbeiner kümmerte.

Hund war im Schnee: Tierarzt stellt DIESE Diagnose

Der Tierarzt diagnostizierte, dass der Hund sich den Magen verdorben hätte. Deswegen bekam er zwei Spritzen gegen die Übelkeit und die Schmerzen. Ein weiterer Effekt war, dass der Vierbeiner sehr lange schlief.

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Doch leider war es damit noch nicht getan. „Auch danach war er sehr inaktiv, lag hauptsächlich rum und verweigerte jegliches Futter. Gegen Mittag bin ich mit ihm raus – nur in den Garten, denn er wollte kaum einen Schritt machen, war sehr schwach. Aaron versuchte Kot abzusetzen, doch stattdessen kam ein Schwall Blut hinten raus“, berichtet die Frau weiter. Erneut musste ein Tierarzt sich den Hund angucken.

Hund geht es weiterhin schlecht

Dieses Mal wurde sogar ein Röntgenbild gemacht. „Neue Diagnose: Schneegastritis (vom Schnee lecken) und eine Streusalzvergiftung. Das Streusalz zerstörte ihm die komplette Magen- und Darmschleimhaut“, schreibt die Hundebesitzerin. Dem Tier wurde einen Venenzugang gelegt und er bekam eine Infusion. Immerhin durfte er mit seinem Frauchen nach Hause. Am nächsten Tag bekam er noch eine weitere und muss sich in nächster Zeit mit Schonkost begnügen.

Die Hunde-Besitzerin schreibt außerdem, dass sie noch nie davon gehört habe, dass bereits eine kleine Menge Streusalz solche Folgen haben kann und es auch tödlich enden könne. Deswegen warnt sie auch noch weitere Hunde-Besitzer: „Daher noch mal als Warnung für euch alle: Passt auf eure Fellnasen auf, dass sie keinen Schnee/Streusalz aufnehmen!“ Ihr Aaron befinde sich mittlerweile wieder auf dem Weg der Besserung.

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So kannst du deinen Hund vor Kälte und Schnee schützen:

  • Der Winter ist die dunkle Jahreszeit, trage immer eine Taschenlampe bei dir, so hast du deinen Vierbeiner besser im Blick
  • Auch Hunde können frieren. Bleibe stets in Bewegung oder sorge für einen Kälteschutz (zum Beispiel ein Mantel)
  • Frisst dein Hund zu viel Schnee, kann das zu Durchfall oder einer Entzündung der Magenschleimhaut führen

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Den Post der Hundebesitzerin findest du hier. Aber Vorsicht: Die Bilder sind nichts für schwache Nerven. (gb)

 
 

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