Hund: Diese Rasse ist stark gefragt – Experte schlägt Alarm: „Reagieren empfindlich“

Hunde sind klüger als Katzen, hier ist der Beweis

Hunde sind klüger als Katzen, hier ist der Beweis

Sind Hunde klüger als Katzen? Eine Studie liefert die Antwort.

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Ist das noch ein Hund oder schon ein Wolf? Bei dieser Rasse muss man nicht weiter raten. Denn in diesem Tier steckt beides. Der Wolfshybrid wird immer gefragter. Das lässt die Alarmglocken bei Experten schrillen.

Ob Schäferhund, Mops oder Labrador: Jeder Hund stammt vom Wolf ab. Doch viele Tiere haben mit ihrem Vorfahren nicht mehr viel gemeinsam. Es gibt aber einige Rassen, die Wölfen zum Verwechseln ähnlich sehen.

Hund: Wolfshybrid entstand durch Kreuzung

Einige Menschen wollen keinen kleinen Schoßhund, sie wollen ein möglichst großes Tier, das einem Wolf ähnelt. Deswegen steigt die Nachfrage nach Wolfshybriden, sogenannten Wolfshunden.

Diese Rasse entstand jedoch nicht ohne Eingriff des Menschen. „Für einen Wolfshund wurden Wölfe mit wolfsähnlichen Hunden wie etwa Schäferhunde gekreuzt“, erklärt der Wolfsexperte Carsten Nowak. „Ursprünglich wollte man dadurch einen Arbeitshund züchten, der so fügsam wie ein Schäferhund ist, aber die schärferen Sinne eines Wolfs hat.“

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Der Haus-Hund als Begleiter des Menschen:

  • Domestizierung fand vor etwa 15.000 bis 100.000 Jahren statt
  • die wilde Stammform ist der Wolf
  • weltweit gibt es etwa 500 Millionen Haushunde
  • allein in Deutschland leben 9 Millionen als Haustiere

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Allerdings: Je mehr Wolf im Hund steckt, desto mehr wilde Eigenschaften hat das Tier, die der Mensch meist nicht haben will. Den Tieren kann man oft schwerer etwas beibringen. „Wölfe sind scheu und schreckhaft“, sagt Nowak. „Sie reagieren empfindlich auf die Reize aus ihrer Umwelt.“

Eben diese Eigenschaften hat man aus dem Wolf sozusagen herausgezüchtet, um einen selbstsicheren, zahmen Hund zu bekommen.

Hund: Rasse gilt als ängstlich und misstrauisch gegenüber Menschen

Dabei ist wichtig zu beachten: Wolfs-Mischlinge, die in den letzten vier Generationen einen Wolf in ihrer Familie hatten, darf man nicht einfach so halten. Das bedeutet: Ein freilebender Hund mit einem Wolf als Ur-ur-Großvater steht unter Schutz. Man bräuchte unter anderem eine Extra-Erlaubnis und viel Fachwissen, um ein solches Tier halten zu dürfen.

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Einige Tierschützer sind aber auch gegen die erlaubte Haltung von Wolfshunden. Denn die Tiere sind eine große Herausforderung für die Menschen, wenn diese sich nicht sehr gut auskennen.

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Wolfshunde gelten als ängstlich und misstrauisch gegenüber Geräuschen und Menschen. Außerdem brauchen sie viel Platz, Aufmerksamkeit und Beschäftigung. (ldi/dpa)