Hund: Mann nimmt Welpen im ICE mit – was die Schaffnerin dann macht, sorgt für Empörung

Eine Frau ärgert sich maßlos über die Deutsche Bahn. Der Grund: Ihr kleiner Hund. Denn der sorgte bei einer Reise der Frau unverhofft für eine Kostenexplosion. (Symbolbild)
Eine Frau ärgert sich maßlos über die Deutsche Bahn. Der Grund: Ihr kleiner Hund. Denn der sorgte bei einer Reise der Frau unverhofft für eine Kostenexplosion. (Symbolbild)
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Berlin. Unfassbar! Diesen Ausflug hatten sich ein Hund und sein Herrchen wohl anders vorgestellt. Wobei Unverständnis und Wut über den Vorfall eindeutig eher bei dem Herrchen als bei der kleinen Fellnase vorzufinden sind.

Der Mann war mit seinem Hund gerade mit dem ICE der Deutschen Bahn von Berlin nach Hannover unterwegs. Als eine Schaffnerin die Tickets kontrollieren wollte, fiel der Mann fast aus allen Wolken, als er die Forderung der Frau vernahm. Über den Fall berichtete die „Bild“.

Hund in ICE unterwegs – was die Schaffnerin dann macht, empört

Mit dem eigenen Haustier zu reisen, ist nicht immer einfach. Nicht nur bei der Zielunterkunft muss Hund oder Katze erlaubt sein, auch der Weg dorthin stellt Tierbesitzer vor zahlreiche Aufgaben.

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Im Flugzeug kann der Transport vom eigenen Vierbeiner schnell teuer werden und im Auto blockiert der Hund mitunter den Kofferraum und somit viel Stauraum. Eine Alternative bietet da die Bahn. Hier kann sich der eigene Vierbeiner mitunter sogar etwas die Beine vertreten.

Doch bei der Fahrt mit dem ICE gibt es einiges zu beachten - sonst droht das böse Erwachen. Diese Erfahrung musste nun auch ein Mann mit seinem kleinen Hund Oscar machen.

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Mega-Preis für mitgeführten Hund

Denn als die Schaffnerin die Zugtickets kontrollierte, forderte sie auch für den Hund den Nachweis eines gültigen Fahrausweises. Der Mann traute seinen Ohren kaum. Doch es gibt tatsächlich eine klare Regelung dazu.

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Denn nur Tiere, die in einer Transportbox mitgenommen werden und nicht größer sind als eine Hauskatze, reisen kostenlos. Für alle anderen wird der halbe Fahrpreis der menschlichen Begleitung fällig. Auch, als der Mann seinen Hund in eine mitgeführte Edeka-Tüte hüpfen ließ, änderte sich nichts an der Haltung der Kontrolleurin.

„Ich musste für Oscar 81 Euro zahlen. Am Ende waren es mit Strafgebühren 204 Euro. Auf meine Frage, wie es sein könne, dass meine eigene Fahrkarte 62,50 Euro, die für den Hund aber 81 Euro kostet, reagierte die Schaffnerin ungerührt“, erzählte der Mann gegenüber der „Bild“.

Auch die Zugchefin, die er daraufhin verlangt, rät ihm lediglich einen Fahrkartenschalter aufzusuchen und den Betrag zu bezahlen. Andernfalls drohe ein juristisches Nachspiel.

Besitzer wütend auf Deutsche Bahn

Für den Mann ist die Sache mehr als ärgerlich. Wie er erzählt, sei er aus privaten Gründen wöchentlich zwischen Berlin und Hannover unterwegs. Dabei leider er „unter Verspätungen, Zugausfällen, fehlenden Reservierungen, umgekehrten Wagenreihungen und, und, und. Bei all dem schlägt dieses Erlebnis allerdings dem Fass den Boden aus.“

Einen kleinen Erfolg gab es für ihn im Nachhinein dennoch. Seine Fahrkarte hatte nämlich 62,50 Euro gekostet, die seines Hundes hätte also bei etwas mehr als 31 Euro gelegen, nicht bei 81 wie von der Schaffnerin angegeben.

„Die Fahrpreisnacherhebung ist zu hoch, wir werden dies korrigieren“, bestätigte eine Sprecherin der Bahn. (dav)

 
 

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