Hund: Mann kümmert sich heldenhaft um ein Tier – doch auf einmal schwebt er in großer Gefahr

Ein Mann fuhr einen vermeintlichen Hund an. Er ahnte nicht, was das Tier wirklich war. (Symbolbild)
Ein Mann fuhr einen vermeintlichen Hund an. Er ahnte nicht, was das Tier wirklich war. (Symbolbild)
Foto: imago images

Eigentlich, so heißt es, ist der Hund des Menschen bester Freund. Doch diese Hunde-Geschichte aus Kanada hätte aber auch ganz anders ausgehen können!

Eli B. wollte pünktlich um 22 Uhr seine Nachtschicht in der Käsefabrik in Manitoba (Kanada) antreten. Vielleicht war Eli B. deswegen in Eile und übersah den Hund, der vor seinem Auto über die einsame Landstraße lief.

Als der Wagen zum Stehen kam, war es schon zu spät. Er hatte den großen Hund erwischt. Er rannte laut „CNN“ noch an den Straßenrand und ging dort bewusstlos zu Boden. Eli B. wollte dem verletzten Hund helfen – und ahnte nicht, in welche Gefahr er sich damit begab.

Hund: Mann fährt Tier an – dann die große Überraschung

Um den verletzten Hund vor Raubtieren zu schützen, nahm er ihn kurzerhand mit und legte ihn auf die Rückbank seines Autos. „Es war unglaublich, wie sanftmütig er war. Er ließ sich gern von mir streicheln“, sagte er dem Sender „CNN“.

Mit dem Tier auf der Rückbank fuhr Eli zur Arbeit und begann die Nachtschicht in der Käsefabrik. Seine besorgten Kollegen, allesamt große Hundefreunde, schauten sich die Verwundungen des Tiers an – und kamen mit einer großen Überraschung im Gepäck zurück.

Tier wog 13 Kilogramm

Der angebliche Hund in seinem Wagen sei nämlich gar kein Hund, eröffneten sie ihm. Es handele sich um einen Kojoten – und damit um ein gefährliches wildes Raubtier!

Eli hatte die nur etwa 13 Kilo schwere Kojotendame für einen freundlichen Schäferhund oder einen Husky gehalten. Stattdessen hatte er einen gefährlichen Wildhund auf seiner Rückbank!

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Auto wird zum Raubtierkäfig

Mitten in der Nacht fand Eli keine Einrichtung, die sich des Tieres annehmen würde. Elf Stunden verbrachte der Kojote daher in seinem Auto.

Zwar verhielt sich der Kojote dabei äußerst höflich – hinterließ kein Bild der Zerstörung in dem Wagen, nicht mal ein Häufchen - große Lust, mit seinem zeitweiligen Raubtierkäfig zum Feierabend nach Hause zu fahren, hatte Eli trotzdem nicht.

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Das ist ein Kojote:

  • Ein Kojote ist auch bekannt als Prärie- oder Steppenwolf
  • Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Zentralamerika bis in die nördlichen Regionen Kanadas
  • Der Kojote gilt als anpassungsfähig – mittlerweile ist er sogar immer öfter in Stadtgebieten anzutreffen
  • Der wohl berühmteste Popkultur-Kojote ist wohl die Zeichentrickfigur aus dem Cartoon „Road Runner und Wile E. Coyote“

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Kojote soll wieder genesen und in die Wildnis zurückkehren

Wenige Stunden später kam dann die Mitarbeiterin einer Wildtier-Auffangstation vorbei, die sich des verletzten Tieres annahm. In der Auffangstation stellte ein Tierarzt ein Schädeltrauma sowie Kratzer an Gesicht und Beinen des Kojoten fest.

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Durch die Pflege in der Station gehe es dem Tier mittlerweile wieder besser, der Vierbeiner werde von Tag zu Tag stärker.

Er soll wieder komplett gesund werden – und dann in wenigen Wochen wieder in die Wildnis entlassen werden. Hoffentlich läuft das Tier Eli dann nicht noch einmal über den Weg.

Rüde „Rocky“ musste Schlimmes erleben

Ein schlimmes Schicksal erlitt hingegen der Rüde „Rocky“, der brutal gequält wurde. Seine Geschichte liest du hier>>> (vh)

 
 

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